Zornibold is anger, Zornibold is angst

Unter meinem letzten Blogeintrag erschien ein Kommentar, und als ob das nicht schon verrückt genug wäre, ist dieser auch noch so bizarr komisch, dass ich ihm eine größere Bühne geben möchte. Es kommentiert Robert der Wieherbuh:

I was only nine years old. I loved Zornibold so much, i had all the tablegames and colouring books.

I pray to Zornibold every night before bed, thanking him for the life I´ve been given.

“Zornibold is anger” i say; “Zornibold is angst”.

My dad hears me and calls me a faggot. I know he was just jealous of my devotion for Zornibold.

I called him a cunt.

He slaps me and send me to go to sleep.

I´m rying now, and me face hurts.

i lay in bed and it´s really cold.

Suddenly, a warmth is moving towards me.

it´s Zornibold.

I am so happy

He whispers into my ear : Don´t be so zornig meine deutsche kleine Wehrmachtbengel, ill calm you down”

he grabs me with his slender soft deutsche gnome hands and puts me down onto my hands and my knees

I´m ready

I spread my ass- cheeks for Zornibold

He penetrates my butt-hole.

it hurts so much but i do it for Zornibold

i can feel my butt tearing as my eyes start to water

i push against his force

i want to please Zornibold

He chirps like a little woodland creature as he fills my butt with his ZORN

My dad walks in

Zornibold looks him straight in the eyes and says “dont be so ZORNIG mein Junge Mann, look what i have become, im fucking ZORNIG right now”

Zornibold leaves throug the window

Zornibold is anger, Zornibold is angst.

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Die unvermeidliche Rückkehr des Zornibold

Eine Weile war ich mir sicher, genau das zu suchen, aber jetzt, wo ich es gefunden habe, ist der Rasen nebenan vielleicht doch wieder grüner. Ich wohne also in einer Straße, in der noch weniger los ist als in der Stuttgarter Neckarstraße. Sie ist ebenso lang, man kann ihr hunderte Meter hinterher schauen, ohne, dass sich die Architektur verändert. Und obwohl sie sich als viel befahrene Hauptstraße gibt, fährt dort praktisch niemals jemand lang. Nach etlichen Jahren Baustellenpsychoterrors war es doch das, was ich wollte. Und jetzt fehlt mir das Großstadtflair fast schon wieder ein wenig. Aber andererseits: Natur pur! Und zwar wohnt mitten auf der Straße eine Krähe. Ich weiß nicht, was für eine Krähe genau, ich denke mal eine gewöhnliche Rabenkrähe. Oder ja eben nicht gewöhnlich, sie wohnt schließlich mitten auf der Straße! Die ersten Tage ist sie mir natürlich nicht aufgefallen, ich merke mir ja kaum Menschen, und Vögel gleichen sich ja wie ein Ei dem anderen. Logisch, ne? Aber irgendwann doch: Da ist diese eine Krähe, die immer auf der Straße vor dem Sportplatz „abhängt“. Sie steht mitten auf der Straße und tut auch gar nichts besonderes. Wahrscheinlich verteidigt sie ihr Revier durch eine besondere Kopfbewegung, die sind ja sehr schlau und das erkennen wir alles gar nicht. Ich habe jedenfalls noch kein Foto von der Krähe gemacht, aber ihr wisst ja, wie Krähen aussehen. Es sind halt Vögel, die sind sich von der Grundstruktur alle sehr ähnlich.

Vogel (Symbolbild)

Vogel (Symbolbild) Foto: M Kuhn, CC

Gut wäre, wenn die Krähe einen Namen kriegen würde. Ich könnte sagen, Vorschläge bitte in die Kommentare, aber: Nachdem ich meine alte Blogdomain aufgegeben habe und diese sofort, naja, seht selbst: socialissuesandstuff.com, also jedenfalls ist meine RSS-Abonnentenzahl in Feedly von 60 auf 4 geschrumpft. Weil’s halt keiner gelesen hat! Darum gibt’s keinen Namen. Der Krähe wird’s egal sein. Sie hat bestimmt einen urbanen Straßennamen. WEIL SIE AUF DER STRAßE LEBT, HERRGOTT! Man wird ja wohl noch sagen dürfen… Mehr gibt es zu der Krähe auch gar nicht zu erzählen. Aber bemerkenswert, dass das erste wiederkehrende Gesicht außerhalb der Arbeit, mit dem ich mich hier vetraut mache, einen Schnabel hat.

Ach ja, der Blogtitel: Komisch, dass er nie hier erwähnt wurde, denn Zornibold war einst ein geflügeltes Wort in meinem Leben. Ich weiß schon kaum noch, warum eigentlich, irgendwann stand der Name einfach in unserer Wohnung und weil er so lustig klang, ging er auch nicht wieder weg. Damals war die Wohnung voll mit pädagogisch wertvollen Büchern zum Thema Gefühle, und Zornibold ist da wohl ein ganz großer Star (wobei ein Star im Vergleich zur Krähe eher klein ist). Ich persönlich finde die Vermittlung von Gefühlen mittels Zornibold, Freudibold und Bibberbold ja ein wenig holzhammermäßig. Viel Glück mit dem Literaturnobelpreis *facepalm* Ich dachte die längste Zeit, Zornibold hinter mir gelassen zu haben, als mir heute auf der Arbeit folgendes ins Regal rutschte:

2014-08-18 12.20.54

Da wurde ich schon ein wenig Heulibold. Oder kurz: Heuli.

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I walk the line

So ist das, wenn man nach Norddeutschland zieht: anders als Kitsch geht gar nicht. Jede Beschreibung des Ist-Zustandes ist auch gleichzeitig Metapher für irgendwas. Ja, ich bin tatsächlich an ein neues Ufer gezogen, die Horizonte sind hier nunmal weit usw. was soll ich machen? Jedenfalls, Rendsburg! Zuletzt war ich hier vor zwei Jahren, hatte aber wenig gesehen, weil: Durch die ganze Stadt zieht sich eine blaue Linie auf dem Boden, der ich damals prompt und im Stechschritt gefolgt bin, um ihrem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. So fixiert war ich von ihr, dass ich überhaupt nicht nach links oder rechts schaute (lyrische Übertreibung, aber sonst funktioniert die Pointe nicht). Hinterher stellte sich heraus, dass die blaue Linie wohl an den Sehenswürdigkeiten von Rendsburg vorbei führt, die ich dann natürlich verpasst habe. Auf die Idee muss man erst einmal kommen: Dem potentiellen Touristen vorgeben, auf welche Weise er eine Stadt zu entdecken habe. Also ob das nicht gerade auch ein Reiz des Städterkundens sei, ein wenig verloren zu gehen, ab und zu eine Karte zu konsultieren, sich ansonsten aber von den Einflüssen der Stadt selbst treiben zu lassen, „da, dieser Winkel, der sieht schön aus, da gehen wir jetzt mal lang“. Stichwort Serendipität, Leute. Der Glückstreffer beim ziellosen Stöbern ist ein Wert für sich. Habt Vertrauen in eure Stadt, sie scheint mir nach den ersten paar Tagen des hier wohnens durchaus ansehnlich. Der Kanal, die Eider und ihre vielen kleinen Abzweigungen machen Rendsburg fast zum „Venedig des Nordens“ (gut, so wie auch Amsterdam, Berlin, Brügge, Emden…). Rendsburg ist eine wunderschöne Stadt. Ihre Erbauer haben die Sehenswürdigkeiten aber nicht an einer Schnur entlang und Touristenbedürfnissen folgend gebaut, und so schlängelt sich die Linie plemplem und zickzack irgendwie so durch die Gegend, und das nicht dezent, sondern HÄSSLICH HÄSSLICH HÄSSLICH und aufdringlich. Konsequenter wäre im Übrigen eine blaue(!) Linie, die feierlaunige Menschen abends sicher von Kneipe zu Kneipe führt.

Ohne jetzt, haha, Parallelen ziehen zu wollen, aber mich erinnert die Linie an die Monorail-Episode der Simpsons. Irgendein Stadtmarketingexperte hat eine Idee, verkauft sie eloquent, worauf sie beklatscht und dann von denselben Händen durchgewunken wird. Und Rendsburg wird zu einem zweiten Northern Haverbrook, andere Städte machen diesen Quatsch jetzt nach, weil offensichtlich von denen keiner hier her gefahren ist, um sich das mal anzugucken.

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Manche Bücher sind gleicher als andere

Vor ziemlich genau einem Jahr steckte ich in der Konzeption meiner Bachelorarbeit, deren Titel immerhin schon feststand: „Einflussnahme lokaler Politik auf öffentliche Bibliotheken in den 1980er Jahren“. Darin sollte es in etwa um die Einflussnahme lokaler Politik auf öffentliche Bibliotheken in den 1980er Jahren gehen. Ein Feld, das bis dato relativ unbeackert schien, und auf dem man sich mit dem Traktor der wissenschaftlichen Erkenntnis (häh?) also auch ein wenig austoben kann. Wie das im Bereich dieser Nischenarbeiten ist, man stößt dann doch immer wieder auf dieselben Namen. Unter anderem habe ich mich irgendwann mit Gerhard Zschau in Verbindung gesetzt, der mittlerweile auf dem noch jungen aber sehr lesenswerten Blog Gehzet das Selbstverständnis von Bibliotheken als Bildungseinrichtung und Demokratiemanufaktur beleuchtet.

Die Arbeit wurde irgendwann fertig, und man kann sicher viel über sie meckern. Da muss man nur mal meine Prüfer fragen, ha. Ein Blick in die Gegenwart und Zukunft der Souveränität von Bibliothekaren gegenüber der Verwaltungsspitze, wegen der ich Zschau überhaupt erst angesprochen hatte, hat es zum Beispiel nicht mehr in die Arbeit geschafft. Etwas ist aber auch gut an ihr: Sie ist denke ich auch für den Laien sehr interessant. Die Beispiele sind lebensnah, gesellschaftlich relevant, zum Teil sogar amüsant, sie versprühen 80er-Jahre-Kolorit. Außerdem gibt es Sex, politische Intrigen und Ränkespiele. Im Grunde ist es ein wenig wie Das Lied von Eis und Feuer!

Mit Zschau blieb ich aber im losen Kontakt, man hat sich ausgetauscht und irgendwann kam die Idee auf, sich doch mal im Rahmen eines Interviews über das Selbstverständnis von Bibliothekaren zu unterhalten, die sich sowohl vor Nutzern als auch der Verwaltungsspitze für jede Medienanschaffung (oder deren Ausbleiben) rechtfertigen müssen. Es ist ein recht langes Gespräch geworden, aber eben auch ein sehr interessantes, in dem wir auf die einzelnen Fälle meiner Arbeit eingehen, auf ein weitgehend entpolitisiertes Studium, problematische Autoren wie Thilo Sarazzin, Udo Ulfkotte oder Eckhart von Hirschhausen undundund.
Zum Lesen bitte hier entlang: „Da wurde viel Fantasie bewiesen“ auf gehzet

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Abfallkalender

abfallkalender

Irgendwann im Oktober wird dieses Blog auch schon wieder acht Jahre alt. Damals unter dem Namen Abfallkalender gestartet, weil ein eben solcher gerade neben mir auf dem Schreibtisch lag und Blogs damals irgendwie so zu heißen hatten. Ich glaube, schon ein oder zwei Jahre später hatte ich keine Lust mehr auf den Namen und vor allem die lange Gratis-URL mit .wordpress.com hinten dran. Also hieß es fortan socialissuesandstuff.com, was ICH deswegen hier wahnsinnig komisch fand. Ich weiß nicht mehr, wann das war. Zu der Zeit hat man noch bei Spreeblick kommentiert, und weil socialissuesandstuff in jedem Spamordner der Welt landet, habe ich immer die alte URL im Adressfeld angegeben. Man konnte diese Seite stets auch unter der alten URL https://abfallkalender.wordpress.com aufrufen. Stichwort Domainmapping (WAS HEISST DAS, ICH HABE KEINE AHNUNG!?). Nun hat sich bereits nach wenigen Monaten eine fundamentalistische Fanbase gebildet und alle zwei Personen, die mich außerhalb meines Blogs je auf mein Blog angesprochen haben, sagten mir, dass sie immer noch über die alte Adresse reingingen. Ich denke, die Testphase kann nun abgeschlossen werden und nach statistischer Auswertung der Evaluation komme ich zu dem Ergebnis, dass weiterhin die alte Adresse gewünscht wird. Da passenderweise dieser Tage das Abonnement ausläuft und ich keine 15 Dollar im Jahr für eine URL ausgeben möchte, die kein Mensch will, gilt wohl am Mitte März wieder ganz offiziell die alte URL und socialissuesandstuff.com funktioniert nicht mehr. Darüber hinaus wird im Zuge der Umstellung auf das SEPA-Überweisungsverfahren das Kontosystem auf IBAN und BIC umgestellt. Sie müssen sich jedoch um nichts kümmern!

Genug der Formalitäten. Wir haben nicht mehr 2006 und man sollte sich jetzt keine Hoffnungen machen. So freundlich naiv, lebensfroh und bunt, so persönlich und nah wie damals wird das Blog wohl so schnell nicht mehr werden. Musiktipps sind das Rückzugsgefecht derer, die selbst nicht viel zu erzählen haben. Also empfehlen sie andere Menschen, wie sie davon singen, sich in noch anderere Menschen verliebt zu haben. Das kann man sich gemütlich von außen anhören und läuft nicht Gefahr, sich selbst zu entblößen/entblöden. Und in letzter Zeit gab es hier ja fast nur noch sowas und mir gefällt das nicht unbedingt. Ich werde das Blog nicht aufgeben, niemals, aber wie es bei Foto- oder Boybandalben so ist, mit jeder Ausgabe „wird man erwachsener“. In diesem Sommer findet eine WM statt und ich erinnere mich, wie wir 2010 über Vuvuzelas vor dem Schlafzimmerfenster gelacht haben und wie sehr ich sie eigentlich vermisse und dass ich denke, dass die Vuvuzelas doch bestimmt vor 9/11 waren, aber das waren sie überhaupt nicht. Aber trotzdem Lebensfreude wie in den 90ern! Und die gibt es hier halt nicht mehr, und nur weil das Blog jetzt heißt wie damals, ändert sich daran halt nichts. Dass da keine falsche Erwartungshaltung aufkommt.

Persönliches Ziel ist es daher, in den nächsten vier Jahren so alt und wunderlich zu werden wie dieser Mann. Das wäre dann pünktlich zur nächsten WM. Hit it Joe!

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Hühnerposten

Andreas Doraus neues Album Aus der Bibliothèque gefällt mir ausgesprochen gut. Nicht nur des Namens wegen, der natürlich super ist, und auch das Lied Hühnerposten, eine Liebeserklärung an die Hamburger Bücherhalle ebendort, erquickt mein Zwerchfell. Es erinnert insgesamt an die verspielteren Lieder von PeterLicht, der ja wiederum auch sicher einiges von Doraus Frühwerk aus den 80ern oder Mittelwerk aus den 90ern mitgenommen hat.

Das Lied Der Monat hat den vielleicht schönsten Text überhaupt:

Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So – ich fürchte, das bleibt den ganzen Monat noch so.

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Pepe – Risikobiographie

Ich weiß nicht einmal, wie alt Pepe war, als er 2011 starb. 26? 27? Ich weiß eigentlich erschreckend wenig über ihn, obwohl er über mehrere Jahre zu meinem engeren Freundeskreis gehörte. Es ist in Ordnung, von Pepe zu schreiben, so hieß er nicht wirklich. Seinen echten Namen hat er nie benutzt, den haben wir nie benutzt, den haben bestenfalls seine Eltern benutzt, aber über die lässt sich, auch das ist Teil der Geschichte, nicht viel Gutes erzählen.

Es fällt mir unglaublich schwer, Pepe zu beschreiben. Vordergründig war er ein typischer Anfang 2000er-Jugendlicher. Seine Welt waren Autos, Mädchen, ICQ, PC-modden, LAN-Parties, kiffen. Wir haben alle mehr oder weniger das selbe Leben geführt. Sein Zimmer war über eine ganze Weile das Hauptquartier, von dem aus wir oft aufbrachen, um etwas zu unternehmen, viel öfter aber nicht aufbrachen, um einfach rumzuhängen. Ich glaube, es sagt etwas über sein Charisma aus, dass er rund 30 Kilometer von uns entfernt wohnte, er aber trotzdem der go-to-rumhäng-Kumpel war, der normalerweise eine Straße weiter wohnt. Ihm ging es immer eine Spur schlechter als uns, und bei ihm schien immer eine Portion mehr Potential durch als bei uns. Potential, das er ganz bewusst nicht nutzen wollte, weil es letztendlich ja doch nur „dem scheiß Staat“ zugute kommen würde und nicht ihm, wenn er wirklich studieren sollte. Stattdessen hat er ein paar Wochen in irgendeiner Scheißlehre geackert, die er dann wieder geschmissen hat, weil „kein Bock“. Und das dann wiederholt. Seine Bastelprojeke, in die er sich wochenlang verbeißen konnte, obskure Chemikalien, die er neben dem Chemiebuch auf dem Tisch stehen hatte, weil er „da so eine Idee“ hatte. Er hätte Ingenieuer werden können, er baute lieber Kartoffelkanonen.

Es war unglaublich, wie viel Glück Pepe hatte.

Sein zweiter Spitzname war Unbreakable. Nie hat ein Name besser gepasst. Er hat ein gutes Dutzend Unfälle überlebt, die nicht zu überleben waren. Er hat ein halbes Dutzend Autos zu Schrott gefahren und kam unverletzt davon. Zwei Vorfälle kann ich bezeugen, ich saß mit drin. Die erste Geschichte habe ich schon einmal aufgeschrieben und auf meiner ersten und zurecht einzigen Lesung zusammen mit Jan-Uwe Fitz und Alexandra Tobor sogar einmal vorgetragen. Es ist eine typische „Muss man dabeigewesen sein“-Geschichte. Ich würde soweit gehen zu behaupten, man muss WIRKLICH dabei gewesen sein.
Auch die zweite Geschichte habe ich vor einigen Jahren hier verbaut. Pepes Glück strahlte an diesem Tag auf uns alle ab.
Und all die Geschichten, bei denen ich nicht dabei war, die ich nur aus Erzählungen kannte. Geschichten, die man nicht glauben würde, bei denen man aber hier nur abwinkte und sagte „Naja, Pepe halt.“

Es war unglaublich, wie viel Pech Pepe hatte.

Obwohl sich Pepe sichtlich Mühe gab, alles in seinem Leben falsch zu machen, lässt sich sein Unglück nur zur Hälfte auf Selbstverschuldung zurückführen. Es gibt wenige Menschen, die so sehr von äußeren Umständen in die Fresse bekommen haben wie er. Es ist selbst für hochmotivierte Menschen schwierig, sich aus einer sozialen schwachen Stellung heraus „nach oben“ zu arbeiten. Pepes Eltern haben dies grundsätzlich eingesehen und ihm ein finanzielles Polster aufgebaut, von dem er hätte in seiner Ausbildung, und wer weiß, eines Tages auch im Studium, hätte profitieren können. Sie haben sich aber dann doch dazu entschieden, das für ihn angesparte Geld für einen Urlaub und eine Couch auszugeben. Pepes Eltern glaubten nicht wirklich an ihn, wie sollte er je an sich selbst glauben?
Und wie konnten Pepes Eltern an ihn glauben, wenn auch sie nicht an sich selbst glaubten? Wir schraubten gerade an einem Auto, als Pepe der Anruf erreichte, dass seine Mutter sich nun endgültig, und nach diversen Aufenthalten in der Nervenklinik, totgesoffen hat. Er hat uns nichts von dem Anruf erzählt, wir haben noch Stunden mit ihm verbracht, bevor wir nach Hause fuhren und erst am nächsten Tag wussten wir, was Sache war. Er wollte nicht darüber reden und ließ sich nie etwas anmerken.

Das hätte uns vielleicht Warnung sein sollen: Dass er nie über schlechtes reden wollte und sich nie etwas anmerken ließ. Vielleicht hätte es uns eine Warnung sein sollen, dass er nach jedem Autounfall unverletzt ausstieg, den Kopf geschüttelt, gelacht und sich ein Bier aufgemacht hat, weil er „ja jetzt nicht mehr fahren“ musste.

Durch meinen Umzug nach Stuttgart 2005 verlor ich Pepe aus den Augen. Ein letztes Mal waren wir im Sommer noch zelten auf Fehmarn, wild irgendwo am Strand, wo wir am nächsten Tag von einem Bauern verscheucht wurden. Ein letztes Mal besuchte er uns in diesem Sommer noch in Stuttgart, und das war das letzte Mal, dass ich ihn sah.

pepe

Und das nächste, was ich hörte, war im April 2011 die Nachricht, dass Pepe tot ist. Ich glaube, Pepe und sein Vater standen sich vor allem nach dem Tod der Mutter sehr nahe. Beide waren irgendwie gescheitert und hielten sich gegenseitig so gut über Wasser, wie es eben ging. Und irgendwann ging es eben nicht mehr und auch Pepes Vater hat sich umgebracht.

Es klingt ziemlich zynisch, aber als Kind, gerade als Einzelkind, kriegt man von seinen Eltern die Normalität vorgelebt. Pepes Eltern haben ihm eine Normalität vorgelebt, die darin bestand, niemals an morgen zu denken, jeden Tag als Abenteuer zu erleben und sich dann umzubringen. 66 % seiner Familie haben sich selbst umgebracht. Das ist die Normalität, die Pepe vorgelebt wurde.
Und bei all diesen Gründen braucht es nur noch einen Auslöser.

Pepe wurde auf der Straße von zwei Typen angesprochen, die noch ein paar superedle Hifi-Boxen von einer Messe im Lieferwagen hätten, die sie nun für billiges Geld loswerden müssten. Für Pepe war das Böse in der Welt immer so laut, dass er es überhaupt nicht mehr hörte und dachte wohl, er hätte endlich einmal Glück. Und als er mit dem zusammengekratzen Geld wiederkam, die Boxen kaufte und zu Hause anschloss, wurde es verdammt still.

Korrektur: Matt, der Pepe noch viel, viel besser kannte als ich, durch den ich ihn auch erst kennengelernt habe, hat das in den Kommentaren berichtigt (ich hatte das nur aus zweiter Hand): Pepes Vater hat sich erst nach ihm das Leben genommen.
Und dass Pepe durch diesen Scheißbetrug wirklich sein ganzes, mühsam erspartes und erarbeitetes Geld verloren hat, ist auf jeden fall erwähnenswert, weil es einfach so bezeichnend für alles Passierte ist./Korrektur

Es gibt von Pepe heute nichts mehr. Die komplette Familie ist nicht mehr existent. Er war viel im Internet unterwegs, aber unsere Kommunikation waren damals ICQ und ein Freundeskreis-internes PHP-Forum, das längst verschwunden ist. Kein Facebook, kein Blog, nichts. Wer weiß, vielleicht lebt er noch in irgendwelchen alten Beiträgen in einem Tuningforum weiter.
Es gibt neben einigen Fotos, die mit schlechten Digitalkameras geschossen wurden, exakt ein Dokument, das ich finden konnte. Eine Art Tagebuch als Word-Datei. Gott weiß, woher ich es habe und wie lange es schon bei mir rumliegt. Wahrscheinlich habe ich es mir auf irgendeiner LAN-Party vor zehn Jahren im Block mit diversen PDFs und Filmen gesaugt. Ich möchte diesen Text veröffentlichen, weil es sonst nichts da draußen gibt, was an ihn erinnert. Es ist nichts privates, es sind im Wesentlichen die Anekdoten, die er uns jede Woche erzählt hat oder bei denen wir selbst dabei waren. Aber sie sind von ihm selbst geschrieben, dies alleine ist der Wert, den die Datei hat.

Machen wir uns nichts vor: Es ist ziemlich roh geschrieben, es ist für Außenstehende kaum spannend, es ist voller Fehler, teilweise sogar sehr dumm und es geht um nicht viel mehr als getunte Autos, Mädchen aus dem Osten und Bier. Es ist die unbeschwerte Lebenswirklichkeit von ein paar rund 20-jährigen, die mit der Studenten-, Ausbildungs- und Arbeitswelt nicht viel am Hut hatten. Die oben verlinkten Autogeschichten finden sich in den Kapiteln 8 und 9.
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Cola Zero

Einmal war es so heiß, dass ich mich – sonst stets eingeengt fühlend von der allgegenwärtigen Werbung – selbst über einen Cola Zero-Promostand freute, der vor dem Supermarkt aufgebaut war. Dort konnte man sich eine kleine Dose eben jener kalorienfreien Limonade für lau geben lassen. Es ist vielleicht eine perfide Taktik, Kunden von längst eingeführten Produkten kosten zu lassen, als wäre es der heißeste Scheiß, um sie ja nicht von der Leine zu lassen und sie niemals vergessen zu lassen, wer das Sagen auf dem Limonadenmarkt hat. Nun ja, mich haben sie jedenfalls und mein Plan war, kurz meine Einkäufe zu erledigen und mir dann eine Dose „abzugreifen“, um sie gemütlich auf dem Nachhauseweg zu trinken. Und das war der Fehler.

Umsonst gibt es nichts, und wenn, dann nur zu den restriktiven Bedingungen des Ausgebenden. In diesem Fall war das ein armer Promojobber, der irgendwie in diese Szene hineingeraten war und voller Hass für diese Arbeit steckte und außerdem voller Angst, von seinen Kollegen (also Kollegen-Kollegen, nicht Arbeitskollegen) erkannt und verlacht zu werden. Sein Job war es, jeden Menschen mit ein und demselben Spruch anzuschnauzen, der in etwa ging, Wollen auch Sie Coca Cola Zero probieren? Coca Cola Zero! Das leckere Erfrischungsgetränk! Der junge Mann Anfang 20 war ganz klar Verantwortungsethiker und er wich keinen Millimeter von diesem Spruch ab, denn so wurde es ihm ganz offensichtlich beigebracht und so wird es gemacht. Weil er diesen Spruch aber schon hunderte Mal aufgesagt hatte, war es schon kein Unterton der Verachtung mehr, der in diesen Wort mitschwang. Es war pure Missachtung für jeden, der den Fehler machte, seinen Weg zu kreuzen. Ich war nun dieser eine Typ, der nicht nur zufällig vorbeikam, sondern ganz wissentlich und willentlich in seine Richtung ging, weil ich ganz explizit eine Dose Cola wollte. Die Schwierigkeit war zunächst, die richtige Ansprache zu finden. Denn was sagt man in so einem Fall? Ja wohl kaum „Gibt es hier Cola Zero?“ „Ich hätte gerne eine Cola“ klingt auch irgendwie nach Bar, und „Gibt es hier was umsonst?“ wäre mir ebenfalls unangenehm gewesen. Schon völlig überfordert von dieser Situation schaltete ich in meinen mir gottgegebenen Naivitätsmodus, für den ich bekannt bin und in dem ich einfach lächelnd auf eine Situation zugehe und schaue, was dann passiert. Ich stellte mich also lächelnd vor diesen aggressiven Menschen und es passierte einige Sekunden nichts. Er war es nicht gewohnt, dass jemand vor ihm stehenbleibt, sein Schlachtruf Wollen auch Sie Coca Cola Zero probieren? Coca Cola Zero! Das leckere Erfrischungsgetränk! war ja schließlich das Mittel, Menschen zum Stehenbleiben zu bewegen (häh?). Wir standen uns also gegenüber in der Hoffnung, der jeweils andere möge von seinem vom Schicksal vordefinierten Weg diesen einen Millimeter abweichen, um diesen Blogeintrag Richtung Ende führen zu können. Es war der Promojobber, der mich anbrüllte, ob ich auch eine Coca Cola Zero wolle. Coca Cola Zero! Das leckere Erfrischungsgetränk! Und ob ich wollte, immer her damit, gib mir mal so eine Dose!

Aber dann: Er gab mir eine Dose und zeigte auf einen Müllsack neben dem Stand und sagte: „Die leere Dose brauche ich dann wieder.“ Ladies and Gentlemen, es wird unangenehm. Denn es gibt hier in Deutschland das ungeschriebene Gesetz, dass derlei ungeschriebene Gesetze zwingend zu befolgen sind. Wenn er die Dose wieder braucht, braucht er sie wieder! Da lässt sich nicht dran rütteln, das wurde ihm vorher gesagt, dass die Dosen nachher abgezählt werden, damit er nicht alle Getränke für sich selbst abgreift oder verkauft. Ich konnte also gar nicht nach Hause gehen, ich musste jetzt die paar Minuten neben ihm stehen und unter seinen Argusaugen diese Cola austrinken und genießen.

Ich ließ meinen Blick schweifen und jetzt sah ich sie: Überall um mich herum standen Menschen wie ich, Menschen, die vom Sirenengesang des Promojobbers in den Aktionsradius des Cola Zero-Standes hineingesogen wurden und die alle an ihrer Cola Zero nippten, die zu kalt war, um sie, was soll’s, dann doch schnell hinunterzustürzen und dann abzuhauen. Wir standen da als eine verschworene Gemeinschaft von Menschen, die hier unmöglich weg konnten, denn die Dose braucht er wieder. Wir sagten kein Wort, es war auch keines nötig. Einige von uns kamen gerade vom Einkauf, einige wollten gerade in das Geschäft hinein. Egal, was unsere Pläne waren, hier war ein Zeitloch, aus dem es kein Entrinnen gab. Wir dachten alle dasselbe: Ich wollte nur kurz eine Cola und nicht minutenlang hier rumstehen. Es bringt ja auch nichts, jetzt anzufangen mit irgendwelchen Themen, denn natürlich gab es eine Fluktuation der Protagonisten, und worüber sollte man sich auch unterhalten? Dass es heiß war wussten wir ja alle, damit hat es ja angefangen. Also standen wir in etwa zu fünft in diesem unangenehmen Schweigen in einer Art Kreis, in dem jeder etwas anderes Interessantes suchte, worauf er starren konnte.

Diese Dose Cola Zero war gleichzeitig das längste Getränk, das ich je getrunken habe. Die Größe? Ich weiß es nicht. Immerhin stieß ich bei der Recherche aber auf auf dieses Forum, so dass es sich dann doch irgendwie gelohnt hat.

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Herbst

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Berlin – Tag & Nacht

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An dieser Stelle möchte ich einmal eine Lanze brechen, auf dass mir beide Hälften aus der Hand gerissen werden und mit ihnen meinem Ruf als geistig gefestigter Erwachsener in den Leib gerammt wird. Es geht um die RTL2-Sendung Berlin – Tag & Nacht, die heute für den Fernsehpreis nominiert wurde, was selbstverständlich zu einem kleinbürgerlichen Shitstorm führte, bzw. in Verbindung mit dem Tod Marcel Reich-Ranickis für exakt einen schlechten Witz in tausendfacher Ausfertigung sorgte.

Es ist nämlich so: Berlin – Tag & Nacht ist eine sehr gute Serie. Was für den von der Arbeit geschlauchten Vorbeizapper nur schwer zu erkennen ist, jedoch für den Kenner (mich) eindeutig, ist die Tatsache, dass es in der RTL2-Spätnachmittagsschiene sehr große Qualitätsunterschiede gibt, die von extrem mies (X-Diaries) über mies (Köln 50667) bis hin zu fantastisch (Berlin – Tag & Nacht) reichen.

Dass das so ist, kann von mir jetzt erklärt werden. Es gibt zwei große Vorwürfe, die der Sendung gemacht werden. Während sich die einen an der Machart stören, stören sich die selben an den Inhalten. Reden wir also zunächst über die Machart. Berlin – Tag & Nacht wird in der Wikipedia als Pseudo-Doku-Soap bezeichnet, was der Sache nur halb gerecht wird. Es wird natürlich mit Elementen von Doku-Soaps oder auch Scripted Reality-Formaten gespielt. Insbesondere dabei natürlich die zwischengeschnittenen Interviews, die teils mitten in einer Szene stattfinden, oder die alles verfolgende Shouldercam inklusive schlechter Beleuchtung. Ebenso ist recht offensichtlich, dass im Drehbuch wohl eher grobe Szenevorgaben („Marcel stellt Sunny wegen dem Geld zur Rede“ o. ä.) stehen denn echte Dialoge. Im Gegensatz zu früheren Sendungen dieser Art kann hier aber zu keinem Zeitpunkt der Vorwurf gemacht werden, dass die Produzenten Authentizität vermitteln wollen. Es ist lediglich eine (wenn auch billige) Produktionsform, die heute gleichberechtigt neben klassischer Soap-Produktion wie Gute Zeiten, Schlechte Zeiten steht und dieser in Teilen sogar überlegen ist: Die Dialoge wirken, wenn schon nicht tiefsinnig (zu den Inhalten gleich), so doch zumindest nicht hölzern auswendig gelernt. Hinzu kommt, dass die Macher mit der Produktionsform gerne auf der Meta-Ebene spielen, wenn zum Beispiel eines dieser Interviews geführt wird, während zwei Personen in einem Zimmer eingesperrt sind und die zweite Person sich süffisant ins Bild schiebt und sagt: „Dir ist klar, dass ich alles hören kann, oder?“ Es ist dieser Schuss Selbstironie, der Berlin – Tag & Nacht eine Stufe über die anderen Produktionen hebt. Es gibt sicher auch niemanden, der das alles irgendwie für echt halten würde, weswegen der in den erbosten Kommentarspalten dieser Welt oft geäußerte Vorwurf „Für wie blöd halten die den Zuschauer eigentlich“ immer nur eine Person trifft, nämlich den Kommentator selbst. Mit was für Menschen es man dort zu tun hat, wird deutlich, wenn man eine Meinung liest wie: „Demnächst wird vielleicht noch das „Testbild“ in der Kategorie „Beste Farbauswahl“ vorgeschlagen.“ Es sind Menschen, die glauben, dass es noch ein Testbild gibt, die die Sendung schlimm finden.

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Ebenso stört man sich an den groben, übertriebenen, prolligen Inhalten. Das große Missverständnis ist der Glaube, dass hier übertriebene, unglaubwürdige Geschichten erzählt werden. Nein. Und es sind natürlich nicht die großen Dramen, die hier verhandelt werden. Es sind wirklich nur kleine, belangelose Erlebnisse, die hier stattfinden. Bescheuerte Wetten, ein falsches Wort, das zum Streit führt, ein missratener Job als Promoter oder die Schwierigkeiten, eine Würstchenbude zu eröffnen. Aber eben selten vertauschte Väter oder Entführungsquatsch. Es ist sehr bodenständig im positiven Sinn. Im Abtun als Proletenfernsehen schwingt stets auch immer eine gehöriges Maß Überheblichkeit mit, weil man in seinem eigenen Leben keine Geldsorgen zu thematisieren hat.
Es ist auch durchaus gewitzt, wie Berlin – Tag & Nacht aktuelle Themen aufgreift wie sonst vielleicht nur die Lindenstraße. Wie eine ganze Folge der Bundestagswahl gewidmet und dem Publikum der Wahl-o-mat nähergebracht wird. Eine Chance, die Breaking Bad verpasst hat!

Die Darsteller mögen sehr eingeschränkte Typen darstellen. Aber deswegen stechen einige positive Ausnahmen eben doch hervor. Aus einem Alexander „Florian „Schmidti“ Schmidt“ Freund könnte ein im Semmelrogg’schen Sinn interessanter Schauspieler werden, Lutz „Joe“ Schweigel strahlt eine gewisse depressive Schwermut aus, die ernstzunehmen ist und immer dann wirkt, wenn er mal wieder von seiner ostdeutschen Vergangenheit eingeholt wird. Frank „Piet“ Winter sollte, würde es nach mir gehen, in jeder TV-Produktion überhaupt auftreten.

Der Twist ist, dass alles, was da oben steht, in gewissen Sinne Quatsch ist. Berlin – Tag & Nacht ist keine Sendung für die Ewigkeit, und im Laufe der Zeit wiederholen sich die Geschichten dann doch. Man kann die Sendung ein Jahr gucken und sollte dann vielleicht wieder aussteigen, denn dann heißt es neue Runde mit neuer Besetzung. Etwas mehr Liebe zum Detail würde dem ganzen gut tun, so wäre es doch ein Anfang, wenn in der Shishabar auf dem Hausboot nicht ausschließlich leere(!) Plastik(!!)bierflaschen serviert würden. All der Schwächen bin ich mir bewusst. Aber all der Stärken offenbar keiner der Kritiker.

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