Abschließendes: Flensburg – Lübeck – Haßfurt – Bamberg – Stuttgart

Flensburg

Wenn ich vormittags genug gerul0rt habe und es Zeit für eine Pause wurde, habe ich mich an diesen Ort begeben, um Mittagspause zu machen. Zum Ritual gehörten ein Buch, Eierwaffeln und ein Trinkjoghurt. Eines perverser als das andere.

Unter LibraryThing kann man sehen, welche Bücher ich im Praxissemester gelesen habe. Ob ich in Zukunft meine Bücher dort weiter katalogisieren werden, weiß ich aber noch nicht. Auch wenn mein eigener Stapel zu Hause viel zu hoch ist, werde ich wohl nicht drumherum kommen, die Bücherei aufzusuchen, um die restlichen Bände Lied von Eis und Feuer auszuleiehen. Schon spannend.

Eine wahre Flut von ähnlich belanglosen Bildern ist „nur einen Mausklick entfernt“:

Die Wucht in Tüten (HEY KiDS!) war natürlich der Bücherbus, in dem es vormittags, beim Anfahren der Schulen, „gemütlich eng“ wurde, während man nachmittags ein Pläuschchen mit überwiegend älterer Stammkundschaft halten konnte. Der steht derzeit zur Disposition, irgendeine ominöse Unternehmensberatung schlägt ihn zur Abschaffung vor. Wer das das zweifelhafte Vergnügen hat, Flensburger zu sein, kann an dieser Stelle die Vorschläge im Einzelnen kommentieren. Durch eure vereinten Kräfte!

Willkommen im Jurassic Park!

Oder ist es Myst??

Oder gar Resident Evil???

Nix wie weg!

WOCHENLANG habe ich mir Gedanken gemacht, was man der Praxisstelle zum Abschied selbstgebackenes kredenzen kann (was damals durchaus üblich war). Ich stelle vor: Kanelsnegle Kagemand, -kvinde und -barn. Schmeckte so gut (und süß), wie es aussieht.

Lübeck

Lübeck wurde im Verlauf dieses Blogs oft genug fotografisch gewürdigt, stattdessen die süßeste Bildunterschrift aller Zeiten:

Haßfurt

Die Fahrt in den Süden verlief nicht annähernd so schlimm wie WE-Ticketfahrten früher. Da das Ziel diesmal Franken war, verlief die Fahrt einmal längs durch den Osten und es war einigermaßen surreal. Während sich auf der Westroute die Menschen gegenseitig an die Gurgel gehen, um einen der raren Sitzplätze in einer Regionalbahn zu ergattert, fuhr ich in Geisterzügen. Sobald ich aus Schleswig-Holstein und Niedersachsen draussen war, wurde es schlagartig leer. Keine Menschen an den Bahnhöfen, ganze Abteile für mich, Vierplätze mit Steckdosen satt! Ist es, weil die Menschen dort drüben sich noch an Züge gewöhnen müssen? Gibt es soviel Soli, dass jeder Fahrgast ein eigenes Gleis, einen eigenen Zug, einen eigens auf ihn abgestimmten Fahrplan erhält? Ich weiß es nicht.

In Simulacron-3, bzw. Welt am Draht, bzw. 13th Floor, gibt es irgendwann die Szene, in der die Protagonisten auf das Ende der Welt stoßen, weiter, als der Computer gedacht hat, dass einer der Bewohner der virtuellen Realität jemals stoßen würde. Dieser Punkt ist in Haßfurt. Dies ist zum einen zu erkennen am praktisch nicht vorhandenen Handyempfang, zum zweiten: Achtet mal auf das Drahtgitter da am Himmel.

Kurioserweise gelang dann im tiefsten Bayern (pardon, FRANKEN!), was mir in einem halben Jahr in Flensburg (an der Ostsee!) verwehrt wurde, weil zu kalt: In der Natur baden.

Bamberg

In Tolstois Anna Karenina heisst es: „Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie ist auf ihre eigene Weise unglücklich.“ Tatsächlich haben viele mehr oder weniger funktionierenden Familien ähnliche Fernsehrituale. Unglücklicherweise können das manchmal ganz schön komische sein. Eine Weile, früher halt, da kam man nach Hause und dann lief auf dem Kinderkanal die Sendung Endlich Samstag, die zwar amüsant, aber vor allem passend hirnlos war. Das war ganz gut nach einem harten Tag, wenn man abends gegen 16.00 Uhr nach Hause kam. Jedenfalls war diese Sendung eine Weile ein festes Ritual, das soweit ging, sich fehlende Folgen zusammen auf YouTube anzugucken („wird es Gaststar Tobias von den Prinzen rechtzeitig zur Hochzeit seines Cousins schaffen?“). Begeistert hat aber vor allem der Handlungsort Bamberg, in den ich mich ein wenig verliebt habe, weil wirklich schön in Szene gesetzt. Es wurde also Zeit, ihn endlich einmal zu besuchen.

Siehe da, es ist wirklich eine schöne Stadt. Jedenfalls genau die drei Ecken, die auch immer wieder in der Serie zu sehen waren, der Rest ist halt ganz normale FuZo. Den „alten Lokschuppen“ habe ich leider nur vom Zug aus gesehen, aber vielleicht kommt man ja nochmal dorthin.

Stuttgart

Und hier ist es so, als wäre ich nie weggewesen. Selbst die Baustelle ist noch genau in dem Zustand, in dem ich sie verlassen habe ಠ_ಠ

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