Fünf lustige Anekdoten über Steve Jobs

Ich glaube, dass es keinem mehr bewusst ist, dass ich hier Autoren-Rechte besitze, aber wen stört’s? Maximal Sebastian und der kann mich jederzeit blocken – dann wäre er aber die längste Zeit mein Facebook-Freund gewesen (ist er derzeit zwar auch nicht, aber es geht ja auch ums Prinzip!).

Ich musste gestern ein Essay über die Führungseigenschaften von Steve Jobs abgeben. Bisher habe ich mich eigentlich nie mit diesem Mann beschäftigt und ich war deshalb doch erstaunt, was ich da so zu lesen bekam. Ich habe versucht, nur einigermaßen seriöse Quellen zu nutzen und nach Möglichkeit darauf zu achten, dass die Geschichten einigermaßen verifiziert sind, aber hier sind meine fünf Lieblingsgeschichten über Steve Jobs:

  1. Steve, der liebende Vater
    Als seine damalige Freundin schwanger war, fand Steve das nicht so prickelnd. Da sie nicht abtreiben wollte, trennte er sich von ihr und ließ sie das Kind alleine großziehen. Allerdings fand er es danach nicht unbedingt angebracht, Unterhalt zu bezahlen und weigerte sich, die Vaterschaft anzuerkennen. Er behauptete sogar, unfruchtbar und damit gar nicht in der Lage gewesen zu sein, das Kind zu zeugen. Dummerweise stellte sich das aber als Lüge heraus und Jobs wurde zu Unterhaltszahlungen verdonnert. Jobs, schon Millionär, ließ seine Tochter dabei die ganze Zeit von Wohlfahrt leben. (Quelle)
  2. Steve, der Best Friend Forever
    Steve Jobs ließ sich von Steven Wozniak (aka Woz), seinem besten Freund, dabei „helfen“, Breakout für Atari zu entwickeln. Mit anderen Worten, Woz machte die Arbeit und Jobs gab das fertige Produkt ab. Den Lohn, 700 USD, teilte man brüderlich. Als Woz Jahre später mitbekam, dass Jobs aber ursprünglich 5000 USD bekommen hatte, kamen dem so seine Zweifel an der Brüderlichkeit auf – angeblich soll er in Tränen ausgebrochen sein. Zur Rede gestellt meinte Jobs nur, er könne sich nicht daran erinnern. (Quelle)
  3. Steve, der Gestapo-Chef
    Bei Apple unterliegt alles strengster Geheimhaltung. Nur Steve Jobs hat zu allen Gebäuden Zugang, alle anderen dürfen sich nur in ihrem eigenen frei bewegen. Daneben hat Apple auch einen eigenen Sicherheitsdienst, der intern liebevoll „Apple-Gestapo“ genannt wird. Gibt es den Verdacht, dass ein Mitarbeiter Entwicklungsgeheimnisse rausgeschmuggelt hat (also wenn Produktinformationen bekannt gegeben werden, bevor Jobs das tun kann), rückt dieser aus und beschlagnahmt alle iPhones der verdächtigten Abteilung. Diese werden dann nach verdächtigen Mails oder Fotos durchsucht. natürlich nur bei schriftlicher Einverständniserklärung der Mitarbeiter. Wer nicht unterschriebt – wird entlassen. (Quelle)
  4. Steve, der Frutarier
    Vor seinem Erfolg mit Apple war Jobs durchaus experimentierfreudig. So ernährte er sich eine Weile lang nur von Äpfeln (es ist nicht klar, ob der Firmenname eine Reminiszenz an diese Zeiten ist). Allerdings steckte dahinter Kalkül: Jobs war überzeugt, dass sein Körper so aufhören würde Schleim zu produzieren und er nicht mehr duschen müsse. Das ganze war nicht ohne Nebenwirkungen – sein übler Körpergeruch war einer der Gründe, warum man ihn bei Atari in die Nachtschicht steckte. (Quelle)
  5. Steve, der Philanthrop
    Nach der Rückkehr zu Apple stellte Jobs als eine der ersten Maßnahmen sämtliche Wohltätigkeitsprogramme ein. Begründung: Apple selbst gibt der Welt schon genug mit seinen Produkten. (Quelle) Eine Blitzumfrage unter afrikanischen Kindern ergab ebenfalls, dass 98% der Befragten ihre lahme Malaria-Prophylaxe, die sie von Bill Gates bekommen haben, sofort gegen ein iPad tauschen würden. Die solarbetriebene Akkustation hätten sie schon gekauft.

Zusammengefasst: Ich möchte nicht für diesen Mann arbeiten wollen, aber man kann sagen was man möchte – er hat Erfolg mit seiner Art!

Und bevor die Fragen aufkommen: Ich nutze Windows 7 auf einem Acer Aspire One und das schlimmste, was mir Microsoft mit jeder neuen Version seines Betriebssystems antut, ist die Tatsache, dass sie schon wieder irgendwelchen Kinderkram von Apple geklaut haben, statt darauf zu vertrauen, dass ein Betriebssystem MIR gefallen muss und nicht Steve Jobs!

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6 Antworten zu Fünf lustige Anekdoten über Steve Jobs

  1. Pingback: Aller guten Dinge sind drei « ¡Viva Méjico, cabrones!

  2. Sebastian schreibt:

    Ich würde dich gerne auf Facebook „adden“, aber ich finde dich nicht. Steve Jobs hat dafür diverse Fanseiten.

  3. Pingback: Von Führungspersönlichkeiten und Organisationen « ¡Viva Méjico, cabrones!

  4. Sebastian schreibt:

    Vom Timing her kam der Beitrag ja gerade noch rechtzeitig.

  5. MuGo schreibt:

    In Mexiko ist man der Zeit halt immer einen Schritt voraus!

    Außerdem muss man die Kuh melken, solange sie noch Milch gibt! (Hab jetzt keine Lust, den genauen Wortlaut deines Kommentars an anderer Stelle herauszusuchen…)

  6. Sebastian schreibt:

    Wahrscheinlich Johannes B. Kerners „Man muss die Tonne rausstellen, solange es regnet“, den ich gerne verwende.

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