Spewwing – eine neue Sportart

Ich wurde heute innerhalb eines Chatgesprächs auf eine neue Sportart gebracht – auch wenn mir prophezeit wurde, dass in diese wohl nicht investiert werden würde, so bin ich mir sicher, dass durch die richtige Marketing-Strategie und durch den richtigen Absatzplan doch der Weg in die freie Wirtschaft offen steht. Ich hab da schon so einige Ideen.

Doch zu erst kurz die Erklärung: Was ist Spewwing und wo liegt der Urspung verborgen?
Spewwing ist eine Weiterentwickluing des Spinnings, wie es in klassischer Form meist in Fitnesstudios angeboten wird. Hierbei fährt man in einer Gruppe auf fest angebrachten Fahrrädern und trainiert damit meist die Ausdauer. Man fährt quasie im Raum Fahrrad.

Das Spewwing jedoch ist mehr. Der Teil mit dem Fahrrad bleibt gleich, aber es kommt das sogenannte Element des „Wespings“ hinzu. D.h. es werden Wespen, bzw. aus Gründen des Tierschutzes natürlich Plastik- oder Wollwespen, geworfen. Diese müssen gefangen und mit blosen Händen zerquetscht werden.
Hintergrund ist die Selbstverteidigung gegen Wespen und ähnliches Getier in Situationen, in denen man nur eine Hand frei hat.
Man kann seine Fähigkeiten trainieren, in dem man den Widerstand beim Fahrradfahren erhöht, so dass sich die Kraft zur Abwehr der Wespenattacken entsprechend reduziert, denn das Fangen und Festhalten von Wespen erfodert neben Ausdauer vorallem Geschick, Schnelligkeit und ein gutes Reaktionsvermögen.

Als Zielgruppe sind neben Imkern, die einen Selbstverteidigungskurs belegen, auch z.B. Menschen mit Wespennest in ihren Räumen denkbar. Jedoch kann ein solches Training für den Ernstfall sehr nützlich sein und ist daher auch all denjenigen zu empfehlen, die im Moment von sich denken für dieses Training nicht genügend Umgang mit Wespen zu pflegen, denn:

Nur in dem man sich ganz bestimmte Muskeln an trainiert, ist eine gezielte Verteidigung möglich. Gemeint ist der sogenannte Wespenmuskel – nicht, dass es diesen wirklich gäbe, doch wird „Wespenmuskel“ einmal der umgangssprachliche Name des entsprechenden Muskels sein, wenn meine Sportart bekannt geworden ist und die Leute damit begonnen haben die Funktionskleidung, das sonstige Spezialequipment und natürlich diverse Fachliteratur für das Professional-Spewwing zu kaufen.

Doch nun zum Trainingsgerät, das es für diesen Sport benötigt. Ein einfaches Fahrrad und Wespen (bzw. Wespenersatzprodukte, die hier zur leichteren Lesbarkeit jedoch vereinfacht als „Wespen“ bezeichnet werden) reichen nicht aus. Vielmehr braucht es spezielle Installationen:

Das einfachste Modell ist wohl das an einer Wand befestigte Trainingsrad, welches mit Hilfe einer Wespen-Wurfanlage funktioniert.

Dieses Installation ähnelt den Tennis-Wurfgeräten auf dem Tennisplatz, ist jedoch auf angemessener Höhe anzubringen, damit der Trainierende die Wespe auf einer sinnvollen Höhe fassen kann.
Ist kein Platz für eine solche Wespen-Wurfanlage, kann man auch eine Person bitten, einem immer Wespen zuzuwerfen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass er mit ein bisschen Schmackes wirft, sonst kann man sich das Training gleich schenken.

Eine weitere Alternative für den Hausgebrauch ist der Ultimativ LoneCycler 3012 mit integriertem Wespenkorb.

Zwar muss auch hier an einer Wand ein Rohr angebracht werden, um die Wespen, die mit dem Vorderreifen aus dem Korb hinaus in die Luft geworfen werden, umzulenken, doch sind sonst keine weiteren Installationen nötig.
Durch die Zahnradkonstruktion am Vorderrad ist es auch möglich, dass man wie gewohnt beim Training vorwärts treten kann. Möchte man das Training erschweren, nimmt man dementsprechend das kleine Zahnrad heraus und verbindet das grüne mit dem blauen mit Hilfe des mitgelieferten Zwischenstücks. So ist man gezwungen, rückwärts zu treten, um die Anlage anwenden zu können.
Die Verlängerung des integrierten Korbes zum Fahrradsitz hin ermöglicht es dem Trainierenden die gefangenen Wespen wieder fallen zu lassen, ohne dass sie auf dem Boden landen und so für Unordnung sorgen.

Für ein Fitnesstudio lohnt sich eine Masseninstallation wie auf der folgenden Abbildung von oben dargestellt.

Je nach Räumlichkeit ist es geschickter, die Fahrräder in einem Bogen anzuordnen, so dass es der Werfer leichter hat und die Trainierenden alle etwa gleichschwere Wespenpässe erhalten.
Aber auch wie oben dargestellt ist es möglich. Hier arbeitet der Werfer am Besten mit Hilfe eines Blasrohrs wie in der Folgenden Zeichnung im Querschnitt noch einmal dargestellt.

Ein weiteres Modell ermöglicht es Familien gemeinsam zu trainieren. Hier ist kein Blasrohr nötig, allerdings braucht man einen Werfer.

Wie man auf der Zeichnung erkennen kann, liegt der Witz bei dieser Installation in der gestaffelten Höhe der Tainingsräder. Je nachdem wie hoch der Werfer wirft, wird die Wespe das jewailige Familienmitglied errichen.
Allerdings ist je nach Qualifikation des Werfers zu überdenken wieviele Räder voreiander gestellt werden sollen, da auch der auf dem letzten Fahrrad seinen Wespenmuskel trainieren will, sonst hat er ja das ganze Geld umsonst ausgegeben.

Nun fehlt noch die passende Kleidung, denn was ist ein Sport ohne schnittiges Kostüm?
Hier ist das perfekte Spewwing-Outfit:

Bei der Funktionskleidung des Mannes ist vor allem der Bereich um die Schultern eine echte Besonderheit, denn die hier angenähten Flügel lassen auch große Männer auf den recht kleinen Trainingsrädern stark erscheinen. Die rote Hose signalisiert darüber Gefährlichkeit und der schicke Helm, der auch beim echten Radfahren getragen werden kann, führt das Thema der „Wespe“ fort.

Die Funktionskleidung für die Frau ist mit Fühlern und einer Wespentaile ausgestattet. Die Fühler bestehen wie bei echten Wespen aus mehreren Gliedern und wippen so beim Trainieren lustig auf und ab.
Die Tailie lässt sich individuell anpassen. Sie besteht aus einem breiten Gürtel, der um das Kostüm geschnallt und sehr eng zugezogen wird.
Ein weiterer Kniff ist der Kostümteil, der am Nacken ansetzt, das Rückgrat hinab läuft und unten in einen kleinen Umhang aus gestärktem Stoff mündet, der in den traditionellen Wespenfarben anderen Sportlern die eigene Sportart aufdrängt.

Beide Ausrüstungen sind vollständig Wespenstachelfest und daher im alltäglichen Umgang mit Wespen voll einsetzbar.

Als letztes möchte ich noch auf alternative Auffanggeräte hinweisen, die man anstelle des serienmäßigen Korbes verwenden kann.

Da wären
1. Ein Fangnetz. Sehr klassisch, doch effektiv. Man kann es in der Hand halten und dadurch die Wespen leichter einfangen. Allerdings wird es so schwerer sie zu zerquetschen, wodurch der Wespenmuskel unterm Strich vermutlich weniger Trainiert werden wird.

2. Der Wespenkrug. Von dem Stardesigner S. St designt eine echt stilsichere Anlage. Allerdings ist der Bereich recht klein, in den etwas fallen kann. Es werden also vermutlich viele Fänge daneben landen.

3. Einen Topf. Auf diese Weise kann man seinen Fang nachher gleich zu einem leckeren Gericht weiter verarbeiten. Allerdings sollte man dabei darauf achten echte Wespen und keine Plastik- oder Wollimitate zu kochen. Das könnte sonst auf den Magen gehen.

4. Haar-, Bart- und Grasgeflächt. Dieses hundertprozent natürlich abbaubare Produkt ist geflochten aus Kopfhaar und Barthaar, wobei an manchen Stellen ergänzen mit stabilen Gräsern gearbeitet wurde. Allerdings sollte man daran denken, dass dieses Gefäß schwer zu leeren ist, da sich die Wespen in dem Haargeflecht verheddern dürften.

Nun kann ich nur sagen, Spewwing ist gut, Spewwing ist toll und bald ist damit auch ihr Fitnessenter voll. Achten Sie auf dieses Logo:

Viel Spaß beim Trainieren 🙂
(Und immer schön Plastik- und Wollwespen benutzen!)

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