Ab in die Tonne

Gestern war in der U-Bahn ein Mädchen, 6 Jahre oder so, mit Mutter. Sie hat was gegessen, es ist ihr runter gefallen.

Und man stelle sich vor,
MAN STELLE SICH VOR,
sie wollte es wieder AUFHEBEN! (!!)

Da hat die Mutter das einzig Richtige gemacht
und gesagt:
„Nein, lass das liegen. Das kann man nicht mehr essen“

Richtig so. Der U-Bahnboden ist so verseucht wie kein anderer Platz auf der Welt. Das weiß man ja schon aus der Febreze-Werbung! (U-Bahn, Junge drückt auf den Türöffnerknopf, Mutter schüttelt lächelnd und wissend den Kopf, kramt aus ihrer Handtasche eine Flasche des genannten Produktes hervor und sprüht damit das Kind ein)
Nun hatte die arme Frau mir gegenüber wohl solch eine nützliches und überlebensnotwendiges Fläschchen nicht dabei und konnte so nicht um Leib und Leben ihres Kindes kämpfen, um Schutz und Schirm vor böswilligen Bakterien zu bieten.
Da war es wirklich das einzig richtige dem Kind zu verbieten, das herabgefallene aufzuheben, um es in die Tonne zu kloppen…

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6 Antworten zu Ab in die Tonne

  1. Dennis schreibt:

    Das Kind wird es im Leben nicht in die Tonne kloppen, sondern essen! Da ist mit Worten nix zu machen.

    Hier ist Mutti gefragt…

    Übrigens: Mütter parken grundsätzlich lebensgefährlich vor Schulen/Kindergärten, sind immer in Eile und kümmern sich generell nicht darum, was die lieben Kleinen fallen lassen.

    Aber andersrum: Was ist denn wirklich wichtig, ausser das großziehen der Kinder?

    Richtig, nichts. Alles andere ist vergänglich.

    Aber mit einem schwulen Nebenkanzler wird sich die „vorKindernAngsthabende“ Gesellschafft kaum den wirklich wichtigen Dingen im Leben zuwenden.

    Ein Hund ist doch soviel einfacher…

    Hoch lebe die Wirtschaft!

    Gruß

    P.S.: Du greifst das Thema von der falschen Seite auf. Das weiß ich besser 😉

  2. Amenogold schreibt:

    ,,, das hat auch was zu tun mit Eltern, die ihr Kinder rasch mal kurz hochheben und über die rote Fußgängerampel tragen, und damit. dass sie keine Vorbilder mehr sein wollen und mit „Beschleunigung“, weil sie glauben, dass sie dafür keine Zeit haben …

  3. Steffi schreibt:

    @ Dennis

    ich weiß, dass das Kind das Teil essen wollte.
    Wenn ich mein Geschreibsel allerdings nochmal durchlese, stelle ich fest, dass das am Ende nicht wirklich so rauskommt.

    @ Amenogold
    Das mit der Ampel ist immer dann besonders lustig, wenn Basti und ich extra an einer roten Ampel stehen bleiben, weil wir sehen, dass ein Kind naht, es dann aber die Eltern des Kindes sind, die mit dem Kind an uns vorbei über die rote Ampel weiter eilen.

  4. sanja schreibt:

    @dennis: verbietet denn der schwule das kinderkriegen? oder wie kommt dieser zusammenhang her? sind jetzt alle unfruchtbaren paare dieser welt daran schuld dass man sich nicht mehr die verantwortung antun möchte? müsste man impotenzlern und eierstockerkrankten frauen auch die schuld an „Ein Hund ist doch soviel einfacher“-Gesellschaft geben

  5. Sebastian schreibt:

    Stimmt, das Argument ist für die Tonne. Und damit immerhin ontopic.

  6. rollinger schreibt:

    In der Gegend um Heidelberg gibts es eigentlich nur noch Paare „die etwas mit IT zu tun haben“ und einen kleinen Hund haben.
    Mit Kind und manchmal gar zwei..ich bin fast schon ein Asozialer!

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