World Wide Webstor (Hörspielcontent)

Als Michael Halperin 1982 im Auftrag der Filmation Studios das „Masters of the Universe“- nunja, Universe erschuf, ahnte er sicher nicht, dass er die Kinder der gesamten Dekade dermaßen prägen würde, dass der Kult um die Figuren bis heute anhält. Den bereits erhältlichen Spielfiguren und dem Planeten Eternia hauchte der Drehbuchautor (Airwolf, Magnum, Star Trek: TNG) zumindest auf dem Papier eine Menge Leben ein und gab vielen von ihnen einen interessanten Background, der es leider oft nicht in die Serie schaffte und vielen unbekannt ist.

Dieses Papier, die so genannte „Serienbibel“ ist in der Tat ein extrem faszinierendes Stück Zeitgeschichte, das, original mit Schreibmaschine getippt und inkl. Rechtschreibfehler und handschriftlich zugefügter Hinweise erhalten, sich ein wenig liest wie Zettels Traum, nur eben mit He-Man statt Herbstregen. Was, um ehrlich zu sein, ungleich cooler ist. Da ich schon garnicht mehr weiss, wo ich sie seinerzeit gefunden habe (das Internet ist wirklich sehr groß), habe ich sie noch einmal hier hochgeladen, falls jemand Interesse hat.

Einer der kurioseren Abschnitte beschreibt die Geschichte von 4 irdischen (!) Astronauten, die auf Eternia stranden:

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Marlena Glenn, Biff Beastman (what?), Evelyn Powers und T. E. Scope also. Im folgenden Verlauf wird Marla Glen, pardon, Marlena Glenn von einem Prinzen namens Randor gerettet, während die anderen sich einem jungen, aufstrebenden Nachwuchsbösewicht namens Skeletor anschließen. Die böse Luft in seiner Umgebung führt im Übrigen dazu, dass sich ihre wahren, bösen Persönlichkeiten nach aussen kehren und sie zu denen werden lässt, die sie in der Serie dann sind: Beastman, Evil-Lynn und Triclops. Didn’t see that coming, huh?

Es ist in der Tat schade, dass diese netten Details in der Serie dann völlig fallen gelassen wurden, und je weiter diese voranschritt, entfernte sie sich auch von der Vorlage. In Halperins Bibel gebar Marlena Glenn, inzwischen Königin, einen Sohn namens Adam. Von einer Zwillingsschwester, die man später zur Zielgruppenerweiterung und Steigerung des Gewinns durch Spielzeuge eingeführt hat, war ursprünglich nie die Rede. Aber das kennt man ja.

Die fehlende Tiefe der Zeichentrickserie hatte aber den Vorteil, dass die Storylücken an anderer Stelle kreativ gefüllt werden konnten: In der Hörspielserie der Firma Europa, die es tatsächlich nur in Deutschland gegeben hat (es gab mindestens auch in UK eine Hörspielserie im MotU-Universum, die bestand aber nur aus Folgen der Zeichentrickserie mit eingefügtem Erzähler). Und man muss sagen, dass dies außerordentlich gut gemacht wurde. Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass die meisten Folgen der Hörspielserie die der Filmation-Version übertreffen. Schon hier gab es das Konzept des Story-Arcs über mehrere Folgen (insbesondere die letzten 5 Folgen erzählen eine große Geschichte), ein Erzählstil, der heute gang und gäbe ist, damals aber nicht einmal in den hochwertigen Serien aus den USA üblich war (abgesehen von Daily Soaps etc, aber ich schrieb ja: hochwertig).
Eine kuriose Ausnahme stellt hier wohl die „nullte“ Ausgabe dar, Giganten des Universums, die mittels des beliebten Tricks eines träumenden Jungen lediglich dazu dienen sollte, in das Universum einzuführen.

Die Verfolgung des Storyarcs gelang mir aber tatsächlich nur einmal, als ich aufgrund von Zahnschmerzen einen nächtelichen MotU-Marathon durchgezogen habe, der ca. 12 Folgen am Stück umfasste. Normalerweise schlafe ich mittendrin ein, wie sich das für Hörspiele gehört (ich kenne alle 125 halbe Folgen von den Drei ???).

Nichtsdestotrotz gibt es auch in der Hörspielserie zahlreiche Fehler, und oft ist das Universum in sich unstimmig. In der ersten regulären Folge taucht Prinz Adam nicht auf, da man sich hier wohl noch an den ersten Minicomics orientiert hat, in denen es Prinz Adam noch garnicht gab. Auch weiss Teela hier, dass sie die leibliche Tochter der Sorceress ist, was später ein großes Geheimnis sein soll.

In den mittleren Folgen wiederum wirkt die ewig gleiche Einführung der Charaktere politisch nicht mehr sehr zeitgemäß, da Adam stets Rosen pflückend oder Gedichte schreibend im Garten aufgefunden wird, worauf er sich jedesmal von Teela anhören muss, wie unmännlich er sei und dass er lieber kämpfen solle wie ein richtiger Mann.

Dennoch: Die Hörspiele lassen sich auch heute aufgrund des fantasievollen Settings, dass nicht an den Zeitgeist gefesselt ist, und der im Großen doch guten Geschichten sehr gut anhören. Das liegt nicht zuletzt an der gewohnt guten Leistung deutscher Hörspielsprecher, zumal man sich nicht gescheut hat, auf die teils unsäglichen Stimmen der Zeichentrickserie zu verzichten und auf erstklassige Stimmen zu setzen, die teilweise auf völlige Neukonzeptionierungen der Figuren ermöglichen. Man denke an die unfassbar schreckliche Stimme Skeletors hier und vergleiche sie mit der Stimme Peter Pasettis (hier der Verdächtige, auch bekannt als Alfred Hitchcock bei den Drei ???). Skeletor wirkt nicht wie wie eine Southparkfigur, sondern tatsächlich (insbesondere für ein Kind) bedrohlich.

Die stärkste Episode der Reihe vereint dann tatsächlich all die Vorzüge, die die Hörspielreihe gegenüber der Trickserie hat: Die sehr viel bedachtere Auswahl der Sprecher sowie die kreative Freiheit einerseits aufgrund des flachen Storyfundaments der Serie und andererseits des praktisch unendlichen Kamerabudgets (aka Fantasie des Zuhörers).

Die Folge Nacht über Castle Grayskull beginnt mit einer Patrouille von Skeletor und Beastman. Kaum verlassen sie Snake Mountain, treffen sie auf Webstor, den Spinnenmenschen, womit auch schon der erste Bruch vollzogen wird: In der Filmation-Version ist Webstor ein 0815-Bösewicht ohne besondere Merkmale oder Rolle. Er hat dort nicht viel mehr zu sagen als „Hehehe, komm her Du, Dir zeig ich’s.“ Hier hingegen bekommt es Beastman mit der Angst zu tun, wenn er ihn sieht und Skeletor muss ihn beruhigen, dass er ein Verbündeter ist. Nicht direkt Untergebener: Verbündeter, ein Kämpfer, der darüberhinaus über ein eigenes Reich gebietet. Desweiteren hat er eher die Stimme eines Wissenschaftlers als die eines tumben Kriegers, was hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Episode eine kluge Entscheidung ist.
Er schlägt Skeletor vor, Eternia mit Hilfe einer Maschine zu erobern, deren Pläne die alten Magier vor Jahrhunderten hinterlassen haben. Beastman hat ein ungutes Gefühl bei der Sache und will ihnen das ausreden, doch wird aufgrund seiner Dummheit nicht ernstgenommen. Als Skeletor Webstor offenbart, dass er an Beastmans Dummheit nicht ganz unschuldig ist, wird Webstor misstrauisch…

Währendessen vollzieht sich im Palast König Randors dann aber tatsächlich das alte Sexismusritual, dass Prinz Adam über sich ergehen lassen muss, während der Zauberer Orko in der Luft schwebt und nervt. Die Macht der guten Geschichte liegt hier eindeutig auf der Seite des Bösen.

Webstor ist inzwischen überzeugt, dass es gefährlich ist, die „Maschine des Bösen“ zu bauen und will es Skeletor ausreden, dieser ist jedoch so besessen von ihr, dass er in Kauf nimmt, diese später nicht mehr kontrollieren zu können. Grandioses Zitat: „Auf der Tafel steht: Sei sicher, dass die Maschine sich Dir beugt – ach, zum Teufel, das hat sicher nichts zu bedeuten.“
Skeletor lässt Beastman und Webstor allein, was Webstor Gelegenheit gibt, ihn zu fragen, ob tatsächlich Skeletor Schuld ist an „was Webstor? Das ich nicht so klug bin wie Du? Dass es ein wenig… dumpf ist in meinem Kopf?“ Da Beastman sich nicht erinnern kann, bietet Webstor ihm an, ihm zu helfen.

Auf der Seite des Guten ist unterdessen immer noch Gartenarbeit angesagt, nun erreicht Adam jedoch ein Hilferuf der Zauberin, welche sich in Castle Grayskull aufhält und dort allerlei magische Funksprüche empfängt, unter anderem den Hinweis, dass wohl etwas Großes im Busch ist. Zusammen mit Teela reist er als He-Man zu ihr, um zu erfahren, was los ist, aber sie schafft es einfach nicht, ihren Sprachfehler zu überwinden, der sie dazu zwingt, in seltsamen Rätseln zu sprechen. Außerdem ist sie von einer Macht gefangen und erlaubt es ihnen, dass man ihr hiflt, da Eternia, der Planet, Priorität hat.

Skeletor stellt fest, dass die Pläne der alten Magier unvollständig sind, beauftragt aber seinen Chefingenieur Trap-Jaw damit, die Maschine dennoch zusammenzubauen („Mir wird schon kein Fehler unterlaufen – hier: was ist das für ein Teil?“). Jetzt wird auch enthüllt, was die Maschine genau bewirkt. Sie setzt den gesamten Planeten und vor allem Castle Greyskull unter Wasser, und nur ein einziges Wesen kann die Maschine wieder abstellen: Skeletors ebenfalls nach absoluter Macht strebender Verbündeter Merman. Grandioser Plan Skeletor, grandioser Plan.

Webstor hat Beastman inzwischen in die Immergrünen Wälder geführt, in denen er Gebieter über die dort lebenden Spinnen ist. Er überredet Beastman, sich von einer giftigen Spinne beissen zu lassen, die es ihm erlaubt, sich in Trance zu versetzen und sich an seine Vergangenheit zu erinnern. Und hier kommt ein wirklich netter Twist in der Geschichte, der den Bogen zu Halperins Serienbibel spannt, da er ihr überraschend nahe kommt:

Beastman war früher selbst ein Wissenschaftler. Sein Volk wurde von Skeletor versklavt und er selbst wurde gezwungen, für ihn an Waffen zu bauen. Als er auf die Tafel der Magier traf, wurde ihm bewusst, dass sie niemals in die Hände Skeletors fallen durfte und hat sie deswegen in den Vulkan geschmissen. Der Vulkan, der eines Tages erlosch und aus dem Webstor sie geholt hat. Als Skeletor dies erfuhr, folterte er Beastman, um zu erfahren, was aus der Tafel wurde. Dabei setzter er ein Gift ein, dass Beastman seiner Intelligenz beraubte. Daraufhin machte Skeletor ihn zu seinem Knecht. Noch in Trance überzeugt Beastman Webstor, dass die Maschine niemals gebaut werden darf, da Eternia sonst untergehen würde. Als die Wirkung des Giftes nachlässt, ist Beastman wieder dumm und kann sich an nichts erinnern. Webstor jedoch weiss nun, dass er gegen Skeletor vorgehen muss…

Allein diese kurze Episode hinterließ bei mir schon als Kind einen bleibenden Eindruck und hebt die Hörspielversion von jeder beliebigen Folge der Trickserie ab, die im Prinzip immer nach dem gleichen Muster aufgebaut waren. Dabei ist die Maschine noch nicht einmal in Gang.

Kurz darauf jedoch schon, und es braut sich was zusammen. In sehr düsterer Atmosphäre geht es am Königspalast weiter. Mittlerweile wird der Planet von Stürmen heimgesucht und der Himmel ist derart von Gewitterwolken verdeckt, dass es stockdunkel ist.

Es ist sehr abenteuerlich und un-He-man-like (oha), was nun geschieht, aber nichtsdestotrotz sehr unterhaltsam. Es folgt pure Science-Fiction, hat Man-at-Arms (gotta love these names) doch herausgefunden, wie genau die Maschine funktioniert: Skeletor konnte dank ihr riesige Spiegel im Weltraum platzieren (wie auch immer), die das Sonnenlicht einfangen und auf die Polkappen lenken, so dass diese schmelzen. Man hat es also fertiggebracht, noch so etwas wie eine Ökomessage in die Folge einzubauen, wofür den Autoren nochmals Respekt gebührt.

Also fliegen He-Man, Mat-at-Arms und Orko in einem Raumgleiter in den Orbit, um die Spiegel zu zerschießen. Inklusive einer albernen, aber dennoch ganz witzigen Szene, in der Orko, der unfähige Magier, versucht, die Sonne wegzuzaubern (ein wenig kurz gedacht, hm?), was nur insofern gelingt, als dass er den Raumgleiter in die entgegengesetzte Richtung lenkt. Leider haben die Laserstrahlen der Bordkanone nur eine katalytische Wirkung auf die Spiegel, so dass sie erfolg- und nun auch planlos wieder zur Erde zurückkehren.

Auf dem Planeten, der kurz vor der Apokalypse steht, ist Skeletor inzwischen in bester Partystimmung, als Webstor zusammen mit Merman eintrifft. Merman ist der Herrscher der Meere und denkt logischerweise überhaupt nicht daran, die Maschine abzuschalten. Webstor hat ihm von Beastman erzählt und beide befürchten, langfristig wie er zu enden. Außerdem vergrößert sich sein Reich, je länger die Maschine läuft. Skeletor hat dem nichts entgegenzusetzen und so lassen ihn Webstor und Merman verzweifelt zurück.

In der untergehenden Stadt Eternis ist inzwischen große Panik ausgebrochen, die noch größer wird, als sich eine dunkle, spinnenartige Gestalt nähert: Es ist Webstor, der auch nicht will, dass Merman das Reich überflutet. Er zeigt, wo sich die Maschine befindet, aber sagt gleichzeitig, dass wohl alle Hoffnungen vergebens sind: Die Maschine befindet sich unter Wasser in einem tiefen Graben, in dem es nur von Monstern wimmelt.

Man-at-Arms hat jedoch die rettende Idee: Eine Sauerstoffflasche soll ihm 4 Minuten Zeit geben, hinabzutauchen, helfen soll ihm eine Metallkugel, die ihn nach unten zieht. Gemeinsam fliegen sie zum Graben und versuchen es. Und tatsächlich gelingt es auch, der Planet wird gerettet. Merman taucht noch einmal auf, zieht aber beleidigt wieder ab.

Natürlich ist auch diese Episode keine Hochkultur, aber neben der für ein Kinderhörspiel doch recht vielfältigen Story ist sie technisch sehr stark gemacht. Vor allem die Wettereffekte und sonstigen Umgebungsgeräusche können überzeugen (so wie sonst auch die alten Folgen der Drei ???, die sich in den neueren Episoden leider all zu häufig zur Lösung der Fälle auf Deus Ex Internet verlassen, anstatt mal rauszugehen wie echte „Kinder“detektive). Es wird schon einen Grund geben, warum ich zwischen dem letzten Hören als Kind und dem ersten Hören als Erwachsener, ein Zeitraum, der ca. 18 Jahre umfasst, fast keine Szene vergessen habe.

Leider wurde Webstors Stimme später dann doch gegen eine typische Bösewichtstimme ausgetauscht, auch ansonsten hatte er keine größeren Rollen mehr. Ebenso kommt man nicht mehr auf Beastmans Vergangenheit zurück, was unschöne Erinnerungen an diese furchtbare Simpsons-Episode mit Seymour Skinner weckt.

Am Ende möchte ich noch eine Halbempfehlung für die Neuauflage der Zeichentrickserie aussprechen. Unter Nostalgikern wurde sie mit gemischten Gefühlen augenommen, da sie sich doch recht weit von der alten Serie entfernt. Aber für sich genommen ist die Serie sehr in Ordnung und bietet um einiges mehr (Zeichentrick-)Tiefgang. Bei der Gelegenheit solltet ihr auch noch nach der Serie „Avatar“ Ausschau halten, ganz großer US-Quatsch im Anime-Stil.

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4 Antworten zu World Wide Webstor (Hörspielcontent)

  1. Steffi schreibt:

    Es ist faszinierend wie viele Zeilen es doch braucht,um eine doch ziemlich kurze Folge wiederzugeben. Auch wenn ich ebenfalls finde, dass diese Folge enorm viel Storry hat, dachte ich nicht, dass man so lange braucht, um sie aufzuschreiben.

    Die letzten fünf Folgen sind aber auf jedenfall mindestens nochmal so gut und tief, weil sie eine gemeinsame Einheit bilden und in sich wirklich schlüssig sind. Eigentlich müsste ich die mal für sich genommen am Stück hören.
    Vielleicht morgen, statt The Shield? :- D

    Jetzt noch zwei Fragen:
    Welche schreckliche Skinner-Folge?
    Und warum ist Avatar ein großer Quatsch? Ist doch gut.

    Ansonsten wirklich guter Berricht. Ich wünsche dir, dass trotz der vielleicht abschreckenden Länge wegen fehlender Zeit trotzdem das ein oder andere Kommentar herein rieselt.

  2. Sebastian schreibt:

    Die langen Dinger kommentiert nie jemand. Weiss man vorher, ist okay 🙂

    Ich meine die Folge, in der der echte Seymour Skinner auftaucht. Hat natürlich komische Momente, aber das Konzept mag ich nicht.

    Avatar ist Quatsch im positiven Sinne, ich find’s ja auch sehr gut.

  3. Pingback: He-Man | Skeletor | Wer ist dir lieber?

  4. Pingback: Shadowrun (SNES) | social issues and stuff

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