Du bist Fliesentisch

Ich bin nicht unbedingt eine aufmerksamkeitsgeile Hure, was meine Besucher angeht. Am meisten Spaß am Bloggen hatte ich im letzten Sommer (der eintragsstärkste Monat ist immer noch der August 2007, und der damals eingescannte Einkaufszettel dient mir heute sogar noch als Background für meinen Twitter-Account (btw. meinen aktuellsten Tweet findet ihr jetzt in der Seitenleiste)), obwohl ich die durchschnittlich meisten Views vergangenen Winter hatte. Trotzdem werfe ich mehrmals täglich einen Blick in meine Statistiken, denn neben lustigen Suchbegriffen interessieren mich auch die Besucherzahlen. Und nein, ich kann nicht leugnen, dass mich der Schwund der letzten Wochen ein wenig wurmt. Klar, viele sind im Urlaub, und ich habe immer noch doppelt so viele Hits täglich wie in meinem ersten Jahr. Aber der Einbruch der letzten Tage ist doch, gelinde gesagt, dramatisch. Einige haben mich darüberhinaus wohl tatsächlich aus ihrem Feedreader geschmissen, zumindest was die Nutzer des Googlereaders angeht. Come back! *schnüff*

(EDIT: Ich habe mal einige reduntante Wortwiederholungen rausgeschmissen, das Wort „Besucher“ war doch arg überstrapaziert.)

Man könnte also glauben, ich halte einige gute Ideen zurück in der Hoffnung auf bessere, kältere Tage und schreibe solange ein wenig Nonsens und versorge euch mit Netzfundstücken. Aber das ist nicht wahr, die Tatsache, dass ich gleich einen lustigen Link poste und damit den Fundstückhattrick voll mache, ist allein dem Umstand geschuldet, dass ich den Inhalt grade erst entdeckt habe (obwohl ich das Blog schon viel länger kenne und auch schon empfohlen habe) und einfach mal mitteilen muss. Es geht um nichts Geringeres als das

Deutsche Fliesentischmuseum!

Der liebe Dirk hat die längst überfällige Aufgabe auf sich genommen, sich in deutschen („*schluchz*“ – Matussek) Wohnzimmern umzusehen und ein Fliesentischkompendium zusammenzustellen. Grandios! Eher beiläufig, aber sicher nicht unintendiert, erzählen die Bilder auch kleine, abgeschlossene Geschichten durchschnittlich zerrütteter Familien, ihrer sozialen, lokalen und kulturellen Herkunft sowie der Vielfalt an hässlichen Stehlampen.


Edel anmutende Basis und Fliesen in der Saisonfarbe „Eierschale“
RTL, „Die Super Nanny“

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6 Antworten zu Du bist Fliesentisch

  1. Alexander schreibt:

    Noch interesanter als die besagten Fliesentische sind die bizarren Besitzer derselbigen – wahrhaft schaurige Exponate!

  2. Ivy schreibt:

    Ähm… nur als Anmerkung… es ist Fußball, nicht mal ich les dich grad regelmäßig…

    Sogar sexistische Blogs haben grad Besucherschwund – hab ich gehört.

  3. Sebastian schreibt:

    Ach ja… an den Fußball habe ich garnicht gedacht, hab ja bislang grad mal 2 Spiele gesehen.

  4. Dennis schreibt:

    Worauf stellt der Fußball-Fan sein Bier ab?
    Richtig: Fliesentisch!

    Ab morgen abend brummt es wieder hier…

    €:Sorry, ist nicht so mein Sport…

  5. sanja schreibt:

    die sammlung ist ja sehr interessant, ausgewogen und immer wieder erfrischend durch die gelungene auswahl…

  6. Pingback: Nichtsblog » Nichts, was es nicht gibt (2)

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