Indiana Jones IV

Wie genervt war ich doch in den letzten Tagen von den ganzen Indy IV-„Kritiken“, die so zurechtgeschrieben wurden, dass sie der bereits vorher feststehenden Meinung des Autors gerecht wurden. Da müssen dann Beispiele herhalten, dass die planierte Dschungelstraße vom Russenpanzer viel zu glatt war etc, und überhaupt ist das der Film scheisse. Aber die Wahrheit ist: Indiana Jones ist genau wie Star Wars Unterhaltung für 12-jährige, schon immer gewesen, deswegen kann man sich nur auf die Kritik der Zielgruppe verlassen. Darum heute eine Gastkritik von Basti S. (12) aus Lübeck (enthält aber Spoiler, also wer den Film noch sehen möchte… OBEN RECHTS IST DAS KREUZ !!!)

Hi@all!!! *lufthol* Also der Film ist voll geil. Erstmal ja ich bin jung na und? erst 12 aber scho9n schlauer als die meisten, alsoo. Und INdiana Jones ist ja wohl voll hamma. Gleich am Anfang *loool* wie Indiana Jones in der Lagerhalle mit dem Seil rumfliegt und im Wagen landet, voll witzig. Die holen da so eine Kiste, Indiana ist entführt worden von Russen, die sagen, das Teil ist magisch oder so *lol* k.p 😉 Sein Kumpel, den kannte man aber nicht aus den alten Teilen, hat ihn dann verraten, aber er kann sich dann befreien. Dann die geilste Szene, hamma, Indiana ist mitten im Testgebiet für eine Atombombe und versteckt sich im Kühlschrank als sie hochgeht, booom, aber er überlebt, voll Schwachsinn *loool* Am geilsten sind aber die Erdmännchenm, die immer auftauchen, voll geil, aber iwie geklaut von Ice Age, nur mal so am Rande, nä?

Dann glaubebn die Polizisten, dass er auch Verräter ist, und dann so: Hää? der eine ist doch der Hausmeister aus Scrubs, oder? Sah so aus.
Später kommt dann noch sein Sohn, der aus Transformers, aber das weiss man da noch nicht (also dass er sein Sohn ist *loool*) und sagt, Indies Freund wurde entführt und die reisen dann nach Afrika oder Südamerika oder so ein Scheiss, keine Ahnung, jedenfalls finden die da so einen coolen Diamantenschädel. Und dann sind da wieder die Russen und der Verräter, und dann geht es voll hin und her *rofl* Dann fahren die voll mit dem fetten Panzer durch den Dschungel und wollen so eine goldene Stadt finden, wo der Schädel herkommt, ist übrigens ein Alienschädel häää in den alten Teil ging es doch um Gott und jetzt um Aliens, iwie unlogisch aber egal

Naja, auf jeden Fall ist jetzt auch die Frau und Indiana Jones 1 dabei und die ist auch die Mutter von dem Jungen und zusammen schaffen die es den Schädel zu kriegen *loooool* hamma dann sind die so umzingelt von voll den eklichen Ameisen die alle auffressen, aber nicht die guten, weil die haben den Schädel und die Ameisen haben Angst vor dem, k.P. warum ???
Dann fahren die mit dem Boot den Fluss lang und fallen so Wasserfälle runter, voll Schwachsinn, in echt wären die jetzt tot, nä.

naja, kein Bock so viel zu schreiben *loooool* die finden nachher die Stadt, ist aber voll der Schrott, genau wie in dem Film mit Nicholas Cage voll langweilig. Was ich immer nicht verstehe, warum es immer so Schalter gibt die dann die ganzen Steine bewegen, voll der Blödsinn, in jedem Film sieht man das, langweilig. Dann kommen auch die Russen, weil der Verräter immer noch bei denen ist und der Schatz ist Wissen, voll dumm. Die fahren den ganzen Weg wegen Wissen, da kann man doch in die Schule gehen, hehe (ist aber auch dumm).
Und dann sind das echte Aliens, voll Schwachsinn, wie bei Stargate, die sahen auch genau so aus, naja. Am Ende fliegt alles in die luft und Indiana JOnes und die Frau heiraten, juhu.
Also ich muss sagen, dass der Film mir sehr gut gefallen hat, vor allem die Szene mit den Affen *rofl* aber auch ein bisschen langweilig war und nicht so gut wie die alten. Er kriegt nur 91 %.

Vielen Dank, das war eine Gastkritik von Basti. Ich fand den Film besser als erwartet, aber mir fehlten die besonderen Momente, die vor allem den dritten Teil so gut gemacht haben. Es gab sehr viel Action, aber kaum diese kleinen Szenen wie im dritten Teil die Stempelszene in der Bibliothek oder Jones‘ Auftritt an der Schlucht. Für solche Augenblicke hat Spielberg einfach den Blick verloren. ist in etwa in einer Liga mit die Mumie I und hat noch einen kleinen Indy-Bonus durch die Musik, aber das war’s dann auch. Nicht nachzuvollziehen ist aber dieser komische Hype, dass es total in ist, Shia LaBeouf scheisse zu finden. Ist ein guter Nachwuchsschauspieler, der mir schon in Das Geheimnis von Green Lake sehr gut gefallen hat.

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12 Antworten zu Indiana Jones IV

  1. Paul schreibt:

    Ich hatte vor dem Film, bedingt durch die Trailer, ne gute Meinung vom Film. Wurde aber eben durch die Aliens enttäuscht. Und wie du sagst, fehlen diese besonderen Momente, die Indiana Jones zu Indiana Jones machen. So ist es eben nur ein zwar recht kurzweiliger, aber nicht origineller Actionfilm.

  2. Sven E. schreibt:

    Ich finde, man hat durchaus versucht auf die alten Tugenden zu setzen. Allerdings lässt sich Originalität nicht erzwingen – schon gar nicht 19 Jahre später, in denen sich die gesamte Kinokultur verändert hat.

    Letztendlich hat man den durch Harrison Ford verkörperten Indiana Jones würdevoll in den Ruhestand treten lassen. Es ist fast damit zu rechnen, dass das Indy-Franchise in den nächsten Jahren nochmal ausgeschlachtet wird, aber man muss es sich ja nicht ansehen.

    Indy IV ist wie Rambo IV, was bei ersterem die schlecht eingebauten Computer-Effekte und die krampfhafte Neu- oder Wiedereinführung, ist bei letzterem Johns neue Nachdenklichkeit und die ins Lächerliche abdriftende, da überzogene Gewaltdarstellung.

    Bei beiden Filmen hat man vergeblich versucht, das damalige Filmgefühl in die heutige Welt zu projizieren. Ein Glück ist Eastwood zu alt für einen weiteren Dirty Harry.

    Trotzdem hatte ich mit Indy IV einen tollen Abend, denn die tatsächliche Qualität des Films war völlig egal. Es war vielmehr die letzte Gelegenheit einen alten Freund wiederzusehen.

  3. Sebastian schreibt:

    Das erinnert mich an eine Episode von Hör mal, wer da hämmert. Tim bekommt Besuch von einem alten Freund. Sie schwelgen beim Bier in schönen Erinnerungen. Aber die sind irgendwann aufgebraucht und sie merken, dass sie sich ansonsten garnichts mehr zu sagen haben. Der Freund ist immer noch in seiner Jugend hängengeblieben, Tim ist weiter und hat Familie. Die Freundschaft wird in diesem Augenblick beendet. Vielleicht sollte man manchmal alte Freunde garnicht wiedersehen, weil man unangenehmen Wahrheiten ins Gesicht sehen muss (auch wenn der eigentliche Abend schön war). Alles vertrackt.

  4. bullion schreibt:

    Die Kritik macht doch wieder richtig Mut. Ich sollte endlich den Film sehen. Werde noch ganz kirre durch die vielen Fremdmeinungen. Ah!

  5. Alexander schreibt:

    Der Film wurde einfach auf die Kiddy – Generation zurechtgeschnippelt. Und heutzutage tun´s Nazis einfach nicht mehr , da müssen russische Ausserirdische als Antagonisten her um die Gören ins Kino zu locken.

    Richtig beurteilen kann ich das jetzt auch nicht , ich kenne die Story nicht bis ins Detail und für Kino hab ich nicht das nötige Kleingeld ; mein letzter Kinobesuch war „Der Untergang“ , und der war nicht mal freiwillig sondern mit der Schule. Ich glaube als ich das letze Mal richtig im Kino war war ich 11 oder 12.

    Trotzdem , den Regisseuren fällt echt nichts mehr ein. Eigentlich Schade.

  6. Sven E. schreibt:

    Das Problem lag nicht unbedingt bei Spielberg, sondern an George Lucas und seiner Drehbuchwahl. Nur die wenigstens Regisseure machen aus beschissenen Vorgaben noch grandiose Filme.

  7. causa prima schreibt:

    „Trotzdem , den Regisseuren fällt echt nichts mehr ein. Eigentlich Schade.“

    Perlen vor die Säue: Amores Perros, 21 Gramm, Babel warscheinlich auch (muss ich noch schaun, generell aber das Zeug von Alejandro González Iñárritu), Waking Live & A Scanner Darkly, Children Of Men, Die Bourne-Trilogie (in 20 Jahren kommt dann der vierte Teil :D), Luck Number Slevin, Memento, Oldboy, The Chumscrubber, Tricks (Matchstick Man), Vanilla Sky, Volver, The Prestige, Lord Of War, Science Of Sleep, Vergiss mein nicht!, Ideocracy, Human Nature, The Machinist.. Alle aus diesem Jahrtausend. Unkreative Leute, die.

  8. Sanja schreibt:

    eine saugeile filmkritik. mehr dieser dinger

  9. Alexander schreibt:

    Das war vor allem auf Lucas bezogen… Der Kerl hat in den letzten 10 Jahren nur Scheisse verzapft

  10. Steffi schreibt:

    Schöne Filmkritik. Jetzt kann ich auch nachvollziehen, was du gemeint hast, als du die unlogischen, fantasielosen und albernen Teile des Filmes in ihrer Bedeutung herunter gespielt hast.

  11. matt schreibt:

    ich sag zu dem film lieber gar nichts. *lach*
    könnte kotzen dafür mein letztes (!) geld ausgegeben zu haben. argh, einfach nur argh.
    und von wegen shia le dumpfbacke:

    wobei ich zu rambo sagen muss dass die effekte nichtmal wirklich KRASS überzogen sind, einfach nur auf realistisch gemacht und nicht „bumm *umfall* tot“. der film hat in der „überzogenen“ gewalt eine aussage, was man von indy nicht behaupten kann. nur soviel noch zu indy: mein wütender brief (!) an georgie ist in arbeit. das wird mein erster brief seit fast 10 jahren…

  12. matt schreibt:

    ups, hab den link zu shia vergessen:
    http://theaterhopper.com/index.php?date=20071109
    einfach durchlesen bis zu dem „jock“ comic, dann ist der shia arc erstmal beendet. 😉

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