Harmlose Paranoia

Es wird Zeit, meine Winamp-Playlist zu entrümpeln. Und zwar müssen alle Lieder raus, die Tonfetzen beinhalten, die unserem Telefonklingen ähneln. Das sind mehr als man denkt. Grade, wenn ich mit Kopfhörern höre, schrecke ich regelmäßig auf (gerne auch mehrere Male pro Lied).

Bleiben darf Atomic Kitten – Whole again, weil man da im Gedanken so schön „You can lick my hole again“ mitsingen kann. Erinnert mich an eine Freundin, die bei Nelly Furtados I’m like a bird immer wieder singend festgestellt hat „I don’t know where my hole is“, was ja ziemlich tragisch sein kann. Damals hat Nelly ja auch noch richtig gute Musik gemacht statt nur ziemlich gute.

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9 Antworten zu Harmlose Paranoia

  1. saripari schreibt:

    Ja, ich würd sagen, du hast nen subtilen Schaden. 😀

  2. Sebastian schreibt:

    Subtil trifft es hier nicht unebingt 😉

  3. bullion schreibt:

    Lieder mit Hup-Geräuschen machen sich beim Autofahren auch sehr gut… 😀

  4. MuGo schreibt:

    Bei dem uralten und unbekannten Lied Vision of Life von Down Low habe ich anfangs immer gedacht, dass mich an einer Stelle am Anfang meine Mutter rufen würde – war dann aber doch nur eine Frau die ein Taxi gerufen hat, weil das Intro Straßenlärm simulieren sollte…

  5. Sebastian schreibt:

    Down Low, meine Fresse, was Du immer ausgräbst. Jetzt habe ihre tolle Version von Johnny B. im Ohr.

  6. MuGo schreibt:

    Wie, die hatten noch andere Lieder?

  7. Sebastian schreibt:

    Hey, das war ihr größter Hit. Aber es ist noch schlimmer, die sind noch aktiv. 2007 kamen sie mit ’ner neuen Single raus. Eine sehr informative und unterhaltsame Seite zum Thema:

    http://www.euro-rap.com/

  8. MuGo schreibt:

    Das ist ja wohl mal eine beschissene Seite – nennt sich Euro-Rap und ignoriert alles, was nicht englischsprachig ist…

    Zwar nett informativ, aber was für ein beschränkter Horizont ist denn das? Da gibt es die größte HipHop-Community nach den USA in Europa – und kein französischer Rapper. Es werden Bands gefeiert, die aus Kaiserslautern stammen – aber kein deutschsprachiger Rap, weder poppig, intellektuell (das schlimme am Wort ist ja, dass man immer erkennen kann wers nicht ist – hab grad keine Ahnung, ob es so richtig ist) oder aggro-style. Also entweder ist Euro-Rap etwas klar umrissenes oder die Seitenbetreiber sind Hirnis, dei nicht verstanden haben, dass man nicht weltoffen ist, nur weil man HipHop hört, sondern dann, wenn man sich auch mal auf unverständliches einlässt und ihm zumindest eine Chance gibt!

    So, der Adressat für diesen Kommentar ist mir zwar nicht bekannt, aber das war mal right in your face – echt jetzt!

  9. Sebastian schreibt:

    Ich denke, Euro-Rap ist einfach ein fest definiertes Genre, so wie Euro-Dance. Beides hat so ziemlich zur gleichen Zeit seinen Höhepunkt. Und wenn man sich auf der Seite umschaut, hat irgendwie überall Toni Cottura seine Finger im Spiel 🙂
    Ich mochte diese ganze Booyaa-Scheisse damals ja wirklich gerne.

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