TKKG, die Nazis in spe

Das Thema Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie hatten wir ja erst vor Kurzem. Wenn man das Thema ein wenig verarbeitet hat, in sich gegangen ist und einige Tränen geflossen sind, weil die Welt so schlecht ist, stellt man sich die Fragen nach den Ursachen vor der Angst vor fremdem. Ich kenne den Grund. Ohne eine komplexe Thematik vereinfachen zu wollen, aber der Grund sind: KINDERHÖRSPIELE! And I can prove it.

hörspiele

Ich will ja nicht angeben, aber meine *hüstel* Sammlung an Kinderhörspielen ist doch recht groß. Die wichtigsten Reihen besitze ich natürlich vollständig, außer Bibi Blocksberg, das ist ja Mädchenkram. Auch von Hui Buh habe ich mich getrennt, zu Hans Clarin kann man einfach nicht einschlafen. Aber meine Reihe umfasst unter anderem das Gesamtwerk der Drei ???, einige der Nachfolgeserie Die Dr3i, Alf, Benjamin Blümchen, Knight Rider und noch so einiges andere. Um diese Serien soll es hier nicht gehen, die Qualität schwankt zwar hier enorm, aber ich klassifiziere sie als unbedenklich. Andererseits: ICH klassifiziere die Serien als unbedenklich, die Bundeszentrale für politische Bildung sieht das nochmal ganz anders.

Kurz: Die „richtigen“ politischen Positionen bzw. Verhaltensweisen sind ökologisch, postmaterialistisch, basisdemokratisch, kritisch, zivilcouragiert, pazifistisch, sozial, antikapitalistisch, egalitär, tendenziell anarchisch bzw. antistaatlich, antihierarchisch, antiautoritär und antikonservativ; mit anderen Worten: „links“ der politischen Mitte (linksliberal bis linksalternativ).

Abschließende Bewertung

Die Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg verdienen aus politikwissenschaftlicher Sicht keineswegs das Prädikat „wertvoll“

Aber darauf wollte ich garnicht hinaus, diese sinnlose Stillbeschäftigung für verhaltensunauffällige Mitarbeiter der BpB wäre eigentlich mal einen eigenen Artikel wert.
Nein, mir geht es um Verhaltensweisen in Hörspielen, die mir persönlich sauer aufstoßen. Manches befindet sich nämlich durchaus „rechts“ der politischen Mitte und verdient das Prädikat Arschtritt.

Da wäre zum einen die Hörspielserie He-Man. Ich möchte voran stellen, dass diese Serie grundsätzlich meine Lieblingsserie ist, da die Geschichten an sich sehr fantasievoll sind, sich eine Linie durch die ganzen 37 Folgen zieht und eine einzelne Story auch mal über mehrere Folgen erzählt wird. he-manAußerdem sind die Sprecherleistungen enorm und es gibt viele fantasievolle Figuren.
Und das ist der Knackpunkt. Die Figur des Adam, also des Normal-Ichs von He-Man, ist sogar sehr fantasievoll. Er trägt eine rosa Hose mit Wollteilchen zu seiner purpurnen Weste, schneidet gerne Rosen im Garten und schreibt dazu Gedichte über Bienen. Mit einem Wort: gay. Was überhaupt kein Problem wäre, jedenfalls nicht für mich. Wohl aber für die anderen Bewohner Eternias, allen vor an Teila Herrmann, äh, Teile at-Arms, der Tochter von *lol* Man-at-Arms. Jede Folge muss sich Adam belehren lassen, warum er nicht auch ein „richtiger Mann“ sein kann wie He-Man, der trainiert und Skeletor verkloppt, anstatt sich um den Garten und sein Outfit zu kümmern. Da frage ich mich, warum sich Teila nicht im Gegensatz mal wie eine richtige Frau verhalten kann und ihr Maul hält, wenn sie nicht gefragt wird. Naja, veraltetes Weltbild halt.

Aber so richtig auf den Sack geht mir Tim. Tim heisst eigentlich Peter und nannte sich früher Tarzan, was er aber nicht mehr darf, da irgendwelche Bonzen was dagegen hatten. Eigentlich bekloppt, sich Tim zu nennen, wenn man schon einen langweiligen Namen hat, aber PKKG klingt wohl irgendwie nach einer K-Gruppe. Postkapitalistisch-kommunistische Gruppierung oder so. Und TKKG sind alles, aber sicher nicht links.

Reden wir doch mal über die Bösewichte. Im Gegensatz zu den drei ??? gibt es hier keine Detektivgeschichten, bei denen mal als Hörer miträsteln darf. Nein, hier stehen die Bösewichte von vornherein fest: Es sind die Männer mit der Narbe im Gesicht, die mit der, hoho, großen Geiernase, es sind Zigeuner, es sind die Türken oder zumindest Südländer, es sind die Armen. Hier wird wirklich jedes Klischee erfüllt. Einfach zum Kotzen.

Warum finde ich dann Tim so schrecklich? Nun, Tim ist ein Arschloch, wie er im Buche steht. Er hält sich nicht mit rechtstaatlichen Prinzipien auf, die bösen werden gleich mal verkloppt, ohne Grund. Tim kann das, weil er mit seinen 14 Jahren der stärkste Mensch der Welt ist. Aber man muss nicht mal böses verbrochen haben, um die harte Knute des Chefdetektivs zu spüren. Es reicht schon, ein Landstreicher zu sein. Ich bin jetzt zu faul, die genaue Folge zu recherchieren (ich müsste mich da jetzt durch 140 Folgen quälen), aber in einer Episode war ein Landstreicher, der sich in einer Hütte im Wald niedergelassen hat, Zeuge eines Überfalls. Ohne auch nur abzuwarten gleich die Bedrohung „Rück raus, was hast Du gesehen, sonst gibt es Dresche!“
Oder mein Favourit die Folge, in der sich Klösschen, ein fetter Millionärssohn und Tim, als, haha, Obdachlose verkleiden, weil sie eine Wette abgschlossen haben, wie lange man das durchhält. Offensichtlich halten es die verweichlichten Internatsgören nicht allzu lange aus, denn bei Einbruch der Dunkelheit suchen sie sich eine kleine Laube. Die ist zwar schon von zwei anderen Obdachlosen besetzt, aber die werden dann kurzfristig aus ihrer Wohnung geprügelt.

Es gibt neben dem sehr einsilbigen („Schokolade mampf mampf“) Klösschen und dem Polohemdkragen-hoch Tim noch den Computernerd Karl, der mal überhaupt nichts zu melden hat in der Serie und die hübsche Gabi, die mit ihrer nervenden Stimme nicht viel mehr zu sagen hat als „Frag mich nicht, ich bin nur ein Mädchen“.

Und dieses asoziale Verhalten zieht sich durch sämtliche Folgen. Und sowas hören unsere Kinder seit über 20 Jahren. Da wundert man sich noch über solche Gestalten wie die Grüne-Pest Spinner? Ich bin kein Kulturpessimist und fange hier auch nicht an, von Killer-Hörspielen zu reden, aber liebe Eltern, wenn ihr euch schon zu schade seid, euren Kindern abends was vorzulesen, achtet wenigstens ein wenig drauf, womit sie einschlafen!

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28 Antworten zu TKKG, die Nazis in spe

  1. rollinger schreibt:

    Die Frage die mich beschäftigt. Ist das mit dem Hörspiel eine Frage des geldes gewesen oder des Alters? Wir hatten mal ne Märchenplatte, aber das wars dann. Fand ich auch doof da vorm Plattenspieler zu sitzen und diese komische Stimmen und Geräusche zu hören. Ich kann mir da nie was vorstellen und bei mehr als drei Leuten klingen die auch alle gleich. Lesen, war mein Ding. Aber Hörspiele. Ok meine erste Audiokasette sah ich, als ich 12 war. Kassettenrekorder mit 14. Da war dann der Zug ab mit Hörspiel, das war damals für Babies und Mädchen. Vielleicht wehr ich mich da auch gegen Podcast, ich kann mit dem Geschwafel nix anfangen.

  2. Sebastian schreibt:

    Hm, eher keine Geldfrage, also das Phänomen Hörspiel zieht sich ja durch alle Schichten. Eher eine des Alters, also ich denke mal, der Hype kam vor allem Mitte der 80er auf, da hatte ich halt das Glück, zur richtigen Zeit (’81) geboren zu sein.
    Schallplatten hatte ich noch ein paar, Pumuckl, Winnie Pooh und den Ententanz, aber war schon bisschen spät dran.

  3. Paul schreibt:

    Wenn ich die Serien geguckt/gehört hätte (bei mir gabs nur Benjamin Blümchen und Die drei ???), könnte ich sicherlich fundierter mitreden.
    So bleibt mir nur zu sagen, dass es ganz schön erschreckend ist, wie Kinder und junge Jugendliche schon früh mit absolut unverdächtigen Inhalten geprägt werden können…

  4. Jenni schreibt:

    Also, im Prinzip finde ich es richtig was du sagst, würde aber gerne noch hinzufügen, dass die Eltern nicht nur darauf achten sollte, was ihre Kinder hören/sehen, sondern vor allem auch mit ihnen darüber reden sollten.
    Ich kann glaub ich immer noch ale möglichen TKKG Folgen auswendig und habe auch die Bücher gelesen und hoffe, dass sich die Folgeschäden in Grenzen halten. Es kommt ja auch immer darauf an, wann die Geschichten, die für Kinder gemacht sind verfasst wurden.
    Ich hatte eine Lehrerin, die war der felsenfesten Meinung, man sollte Pippi Langstrumpf verbieten, da die König von Takatukaland Geschichte in höchstem Maße rassistisch sei. Da finde ich es dann eher sinnvoller mit den Kindern drüber zu reden, warum das damals so war/ heute teilweise immer noch so ist und warum der böse schwarze Mann heute auch durchaus weiß und nett rüberkommen kann. Ich denke, dass man mit solchen Gesprächen seine Kinder eh am meisten schützt/erzieht.

  5. Idio- T schreibt:

    Sehr schön , da du ein Bild vom alten He-Man reingestellt hast. Der neue ist zum kotzen.

  6. Ivy schreibt:

    Danke Sebastian… jetzt weiss ich wenigstens, dass ich was Gutes getan hab, als ich meinem gleichaltrigen Cousin die ???-Kassetten zu Bandsalat verarbeitet hab und ihm gleich noch eine mitgegeben hab (in echter Tim-Manier)… Schliesslich hab ich die politisch korrekten Gruselvampirhorrorgeschichten gehört – ’nen Vampir zu zerhackstücken muss einfach politish okay sein. Ausserdem war ich viel cooler als er… ich hab auch nur unwesentlicher schlechter geschlafen

  7. niels schreibt:

    Wieso? Die rechten Rüpel waren doch bei TKKG, nicht bei den ???. 🙂

    Ernsthaft: Ich habe als Kind beide gemocht, aber Tarzan ging mir schon damals auf den Keks. Ich ordne das mal meinem früh entwickelten Gespür für moralisch Zweifelhaftes zu.

  8. Sebastian schreibt:

    Der neue He-Man… hm, ich habe mir mal ein paar Folgen angesehen auf RTL2, das ist echt grauenhaft. Genau wie die neuen Ghostbusters oder die neuen Turtles. Die armen Kinder von heute lernen gar kein gutes Zeug mehr kennen. Oder wir verklären das halt in unserer Nostalgie.

    ???-Cassetten zu Bandsalat ist aber nicht okay. Die mag ich wirklich, zumindest die ersten 39 Folgen mit der alten Musik. Justus ist zwar ein extremer Klugscheisser, aber harmlos. Und die anderen kommen wenigstens mal zu Wort.

    Aber Gruselhörspiele rulen alles, das stimmt 🙂

    Bei TKKG war die TV-Serie aber glaube ich ganz in Ordnung.

  9. Ivy schreibt:

    Ich hab die TKKG-Serie net gesehen, ich hab bei Captain Future die Hoffnung auf gute Serien aufgegeben… was mich gruselt sind die ganzen japankoreanchinesischen Superheroes in denen die Akteure aussehen wie gefärbte Meerschweine auf Entzug… die ich natürlich ganz gutmenschlich und linksliberal niemals durch TV-Verbote diskriminieren würde…

  10. MuGo schreibt:

    Ich hab nur Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg intensiver gehört – bis ich sechs war, nehme ich an. Und es hat sich gelohnt: Ich bin links und stehe Bürgermeistern gegenüber nicht gerade sympathisierend gegenüber.^^

    Danach habe ich nur Bücher gelesen. Und da kann ich nur sagen: Am Anfang war es mir egal, ob TKKG oder Die drei ???, aber mit der Zeit fand ich TKKG scheiße. Zwar nicht wegen des moralischen Inhalts – auch wenn ich es damals nicht so gesehen hätte, aber mit zehn kann man politischen Subtext noch nicht wirklich erkennen – aber weil TKKG immer gleich war: Tim war der Gute und einzige Normalintelligente vom Kleeblatt, Klößchen der etwas Dumme, Gabi die nützliche (und anscheinend geile) Kontaktperson zur Polizei und Karl… naja, jeder, der schlau ist, hält sich einen Streber im Freundeskreis, bei dem man abschreiben kann!

    Durch Zufall lief Tim immer den Verbrechern über den Weg und schwupps! war alles wieder gut. Okay, Tim war absolut arrogant, vor allem Klößchen gegenüber, aber das ist mir erst später bewusst geworden. Aber was mir glaub ich damals den Rest gegeben hat: Als Tarzan plötzlich Tim hieß, habe ich vorne in der Personenbeschreibung nachgesehen, was es mit dem Namenswechsel auf sich hat und da stand doch glatt: „Er heißt Tim, weil sein Onkel Timotheus heißt, wie der aus der Bibel; und das finden seine Freunde cool.“ Ich habe danach glaube ich nur noch fünf Bücher gelesen, weil entschuldigung, das ist die dümmste Herkunft für einen Spitznamen, die ich je gehört habe. Und wenn ihr meinen Offline-Spitznamen und dessen Herkunft kennen würdet, dann wisst ihr, dass das viel heißt!

  11. MuGo schreibt:

    „Da frage ich mich, warum sich Teila nicht im Gegensatz mal wie eine richtige Frau verhalten kann und ihr Maul hält, wenn sie nicht gefragt wird. Naja, veraltetes Weltbild halt.“

    Ich musste so lachen. Echt, ein Glanzstück der Blogosphäre!

  12. Sebastian schreibt:

    Ich sollte vielleicht doch weniger KIZ hören 🙂

    Lustig auch, wie Tim abends immer noch mal „auf Streife“ fuhr und dann gesehen hat, wie jemand was in einen Wagen geladen hat etc. Der Aufbau war echt immer irgendwie gleich.
    Ich glaube in den Kassetten erzählt er eine etwas andere Geschichte, sein Opa/Onkel hieß halt so, und der war was besonderes, ein Held oder sowas.

  13. Lucky#Slevin schreibt:

    Ich hatte mal ein Hörspiel von Rafik Schami oder wie der hieß. Das hab ich totgehört. Alles andere war mir zu doof. Irgendwie.

  14. konna schreibt:

    Also ich hatte so gut wie alle Folgen von He-Man – sowohl die Hörspiele als auch die Serie (da will ich übrigens gleich einmal verbessern: Adams Hose ist nicht rosa, sondern violett – zudem hatte er zartlila Strumpfhosen an, wie es sich für einen Prinzen gehört). Ansonsten von den genannten Sachen hab ich mal gehört Bibi Blocksberg und ebenfalls Rafik Schami – und in letzter Zeit hör ich immer mal Gabriel Burns.

    Aber nichts wird jemals an He-Man rankommen. Und die neue Serie ist schrecklich, wie konnten die nur? 😦

  15. Paul schreibt:

    Ich glaube in den Kassetten erzählt er eine etwas andere Geschichte, sein Opa/Onkel hieß halt so, und der war was besonderes, ein Held oder sowas.

    Ein Kriegsheld vielleicht, Panzerfahrer im WWII oder so^^

  16. Sebastian schreibt:

    Ja, das kann gut sein 🙂 Whoa, er war Rittmeister bei der Waffen-SS, niiicht schlecht.

    Rafik Schami – nie gehört. Dafür kenne ich noch Amphi.

  17. Och ihr allen Wessis 😀 Ich als 86er-Ossi hatte zwar das vermeidliche Glück selbst schon in den Genuss von Hörspielkassetten zu kommen, aber habe sie nie gehört. Nur wenn ich krank war. Und meine Auswahl beschränkt sich auch auf Benjamin Blümchen und zwei andere, ich weiß es einfach nicht mehr. Viel besser war es da, wenn mir meine Mutter ein Märchen vorgelesen hat oder die großartige Märchenschallplatte (da war u.a. „Einer der auszog das Fürchten zu lernen“ und „Das tapfere Schneiderlein“ drauf, großartig gemacht das ganze) oder Pittiplatsch (DAS war noch Kinderfernsehen, nicht sowas Blödes wie Teletubbies oder so) aufgelegt. Ich habe sowieso sobald ich lesen konnte die Mickey Mouse gelesen, niemals Bücher. Das mache ich bis heute nicht gerne, außer gute. Und damit kann ich auch meine Konzentrationsprobleme erklären: Die Geschichten in der Mickey Mouse waren alle so kurz, dass man sich nicht lange zu konzentrieren brauchte. Bücher dagegen wären mit längeren, zusammenhängenden Geschichten bestückt gewesen, aber die mochte ich ja nie. DAS nenne ich Frühschädigung!

  18. Paul schreibt:

    ´87 Ossi ich bin^^

  19. Sebastian schreibt:

    Die Zonenkindersendungen sind auch einfach ungeschlagen, also als Kinderprogramm gab es bei uns auch oft DDR 1 oder 2 oder was weiss ich.

    Pittiplatsch natürlich, dann noch Mach’s mit, mach’s nach, mach’s besser (wär auch ne geile Anti-Aids-Kampagne) oder diese Show mit Kunibert und weiss nicht mehr, wo der eine ganz klein war…

  20. Naja ist ja auch klar, dass es in der DDR nichts rechtsgerichtetes oder anders gegen die Staatsphilosophie verstoßendes offiziell zu kaufen gab. Der Vorteil des totalitären Systems ebend 😀

  21. Sanja schreibt:

    nicht die hörspiele oder die charaktere, jene die sie erschaffen sind es. glaube dass fremdenfeindlichkeit eher damit zu tun hat, dass es für den staat von vorteil ist wenn der mensch beschränkt ist.
    deswegen gehen die zeitungen auf den „dunkelhäutigen migranten mit islam-fundamentalistischem hintergrund“ los, anstatt auf…

    es ist halt leichter zu hassen

  22. Sebastian schreibt:

    Ich find lieben ja auch geiler, naja, versteh einer euch Menschen.

  23. maloXP schreibt:

    DDR-Hörspiele waren gar nicht so schlecht. „Alfons Zitterbacke“ zum Beispiel – da packste dich weg – oder „Das Wolkenschaf“ und auf der anderen Seite der Platte „Die Weihnachtsgans Auguste“, voll schön. Ich will ja eigentlich schreiben: Guckste mal bei eMule, vielleicht findeste das da, aber ich trau mich nicht. Ach ja: Ich hatte auch so ’ne Platte, die hieß „Traumpferdreiten“ und das war Sexualaufklärung in ubersoft, aber doch schon explizit. Der Akt wurde da bei Tieren in der Traumsequenz eines kleinen Jungen erklärt, richtig mit Besteigen und so, und als es dann darum ging, wie die Babies bei den Menschen entstehen, forderte man dem Kleinen Abstraktion ab: „Aber Ronny*, das weißt du doch, *hüstel* wie das geht.“ Das war definitiv knorker als „Peter, Ida und Minimum“ oder wie der Westscheiß hieß.

    * Ich weiß nicht mehr, wie der Junge hieß, aber Ronny scheint mir passend für ein DDR-Kind.

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  25. hergehoert.de schreibt:

    TKKG ist immer schon ein, ich verwende mal Drei ???-Justus-Jonas Wort, ’spezialgelagerter Sonderfall‘ gewesen und moralisch, nun, sagen wir es mal so: Ich bin mit den (ganz) alten Folgen aufgewachsen und fand sie immer unterhaltsam, aber mir ging auch schon recht früh die Selbstherrlichkeit auf den … mit der rechtsstaatliche Prinzipien je nach gusto ausser Kraft gesetzt werden. ‚Der Zweck heiligt die Mittel… IMMER‘ ist die zweifelhafte Aussage, die viele Folgen der Serie atmen. Dazu noch Stefan Wolfs regelrechte Hetze gegen Südländer, Zigeuner (man denke nur mal daran, daß in Folge 19 völlig ungestraft ein solcher sogar unkommentiert angezündet(!) werden durfte… ok, Deckmantel Selbstverteidigung…), es gibt Erbschuld, es gibt das simple Prinzip ‚Eltern böse, Kinder somit auch böse‘, aber den Gipfel der Widerlichkeit stürmte man bereits mit Folge 37, ‚Der letzte Schuss‘. Was dort an menschenverachtenden Szenen abläuft, verschlägt einem schlicht die Sprache. Eine einzige Obdachlosen-Hetze – in der selbige sogar noch Sätze wie „Ich weiß, ich bin der letzte Dreck“ in den Mund gelegt bekommen, garniert von Kommentaren wie „Sogar die Vögel im Park weigern sich für die Penner zu singen“. Sorry, die Folge geht *überhaupt* nicht.

  26. Sebastian schreibt:

    Danke für den späten Kommentar. Mir gefällt dein Blog 🙂

  27. hergehoert.de schreibt:

    Danke Sebastian.
    Momentan ist der Blog ja noch ein „Quasi-Gerippe“, weil ich die ganzen Rezensionen meiner ‚eigentlichen‘ Website ja noch „rüberverfachten“ muß (darunter auch TKKG Folgen 90 und 99, wobei gerade die 90 sehr ‚gut‘ das hier mehrfach beschriebene Dilemma darstellt).
    Liebe Grüsse,
    Ronny.

    PS:
    TKKG ist eigentlich ein Quell ewiger Diskussionsmöglichkeiten – hatte für kommende Woche ohnehin eine Kolumne zu diesem Thema auf dem Radar.

  28. Dennis schreibt:

    Mir war nie bewusst, warum TKKG gegenüber ??? so abgstunken hat. Die waren einfach nur „english“, langweilig.

    Hätten die Drogen genommen, würde das Bild aus heutiger Sicht wenigstens passen…

    Gruß

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