Nachbarn

Zugegeben, die Aussicht aus unserem Wohnzimmer ist nicht sehr berauschend.

Und evtl. sieht man uns irgendwann im Wohnzimmer hocken, im Rahmen einer Dokusoap, denn weit hätte es das Fernsehen/Radio nicht.

Dafür können wir unsererseits den Fernseh/Radioleuten beim Essen zusehen und dieses Ereignis bloggen.

Nicht sehr interessant? Willkommen in meiner Welt. Immerhin, die Sicht aus dem Schlafzimmer bietet eine Menge Leben.

Ausblicke in Hinterhöfe finde ich immer schön. Auch könnte man hier in die diverse Wohnzimmer und Küchen blicken, aber da unsere Nachbarn alle Moslems sind, geht es hier viel zu züchtig zu, als das man was interessantes sehen könnte.

Dafür haben wir einen Container voller russischer Bauarbeiter.

Wenn sie früher nicht grade die Kasse beim Penny mit mehreren Säcken leerer Wasserflaschen belagert haben, haben sie viel russische Folklore gespielt (laut), die uns in den Schlaf gewogen hat. Ich frage mich, warum sie damit aufgehört haben.

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16 Antworten zu Nachbarn

  1. Sanja schreibt:

    sie spielen nicht mehr weil sie sich integriert haben. das ist mit uns jugos auch passiert. unsere kinder dürfen jetzt auch nicht draußen spielen. unsere eltern dürfen jetzt auch nichts anders machen außer arbeiten und fernsehen. dafür arbeiten alle viel mehr.
    😉

  2. Lucky#Slevin schreibt:

    Also ich finde so schlecht sieht das gar nicht aus. Irgendwie.. urban-modern.. aber schlicht.

  3. Sebastian schreibt:

    Ja, die Hinterhofansicht mag ich auch echt gerne, außerdem gibt es hier wegen der geographischen Lage die geilsten Gewitter, und da ist die Aussicht echt schick. Nur die Front ist bisschen langweilig.

    Hm, ich weiss nicht, ob die sich hier wirklch integrieren, die sind ja nur über den Sommer da und fahren im Winter immer nach Hause, jedenfalls zum Teil. Ich glaube, die wechseln auch häufig.

  4. MuGo schreibt:

    Na siehste – jetzt hast du halt die, die nicht so auf Folklore stehen. Dafür kommen dann nächste Woche die Techno-Fans!

    Und wenn ich aus dem Fenster sehe, kann ich direkt auf einen Kühlturm gucken…

  5. Sebastian schreibt:

    Und abends geht’s in Moe’s Taverne?

  6. crunchi87 schreibt:

    da hat man ja gar keine Privatsphäre mehr 😀

  7. Sebastian schreibt:

    Dafür gibt’s ja Vorhänge.

  8. Sanja schreibt:

    irgendwie ist die wohngegend doch praktisch:
    du hast bissl was religiöses um deinen geist zu fördern, du hast bissal was zum saufen und eventuelle arbeitgeber auch direkt gegenüber. was will man mehr? vielleicht kommt auch ab und zu ein echter star vorbei??

  9. Sebastian schreibt:

    Und wir haben eine sehr aktive Theater AG.

  10. Sanja schreibt:

    alles abgedeckt! was kanns besseres geben? 😉

  11. MuGo schreibt:

    Okay, Sebastian, klär mich auf: Woher kommt nochmal das Zitat mit der Theater-AG. Ich werde mich wieder wahnsinnig ärgern, wenn du es mir verrätst, weil es auf der Hand lag, aber egal…

  12. MuGo schreibt:

    Tja, ich hab es doch gesagt…

    Mir fiel sofort die Szene wieder ein. Oh Mann, wie peinlich!

    *AAAAARRRRRRRGGGHHHHH*

  13. Sebastian schreibt:

    Jetzt weiss ich aber, was wir gucken, wenn ich mal nach Dresden komme 🙂 Als ob 50 mal nicht genug wären.

  14. zeineku schreibt:

    Hinterhöfe sind wirklich klasse. Ich fühle mich beim Blick aus meinem FEnster auch immer wie in einem französischen Autorenfilm.

  15. Pingback: Der große, gefährliche Motor Langeweile « social issues and stuff

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