Live Blogging: Winamp shuffle

Wenn Du morgens aufwachst und Du hast die Melodie von Police Academy im Ohr, warum auch immer, wird es GANZ schnell Zeit für Winamp.

Der Player begrüßt mich mit Lionel Richie – All night long. Ein Klassiker der Langeweile, bei dem einem klar wird, warum in diesem Land eigentlich keiner diese Musik hört ausser Leuten, die keine Musik hören und Thomas Gottschalk. Weiter.

Bernd Begemann – Irgendwie klappt es mit uns. Witziger Text, aber seine ewig gleiche Tonlage schmeckt mir grade garnicht. Oh, ein Duett. Oh, die singt ja genauso. Weiter.

Ein 19-sekündiger Dialog vom Escape from Manhatten-Soundtrack. Geil, ich liebe diesen Film. Oh, schon vorbei.

Die Ärzte – Hurra (unplugged). Ich mag das Akkustik-Album nicht so gerne, die Sprüche sind natürlich geil, aber das Konzert lohnt sich meiner Meinung nach nur zusammen mit dem Bühnenbild. Weiter.

Irgendeine verschollene Studioaufnahme von den Libertines und dem besten Song ihres Zweiten Albums: Music when the lights go out. Ich habe mal ’nen Haufen Links zugeschickt bekommen mit Hunderten von solchen Dingern und Livestuff von den Libs, die Pete im Rausch mal online gestellt hat. Herrlich.

Schnappi, weiter.

Ein 14-Sekunden Part vom Knight Rider-Soundtrack, tolle Serie, kann ich mir aber heute auch nicht mehr ansehen.

Ich werde nebenher mal Mails checken, eine kleine Netzrunde drehen und hier dann nebenher aktualisieren, man kann ja auch nicht dauernd skippen. Habe jetzt auch schon ein paar Songs ausgelassen, zu denen man einfach garnichts schreiben kann. Was zum Beispiel soll man zu Travis schreiben? Nette Jungs halt, und nette Musik.

Joy Division – Transmission (live). So eine geile Band, aber trotzdem: Love will tear us apart ist ihr bester Song und wahrscheinlich der beste Song überhaupt.

Kaiser Chiefs – Team Mate. Ich weiss garnicht, warum ich das Album noch auf der Platte habe, ich kann die überhaupt nicht leiden, der langweiligste Hype des letzten Jahres.

Feeder – Seven days in the sun. Ach, Feeder… Die Alben davor: Okay. Die Alben danach: Hm, in Ordnung. Aber Echo Park, meine Freunde, ist mit Abstand eines der besten Sommeralben aller Zeiten. She’s got this friend, his name is Paula. He likes to crossdress every friday night in clothes from Prada *mitsing*

Ich fange wieder an, mit dem RPG-Maker und sammel nebenher noch Ressourcen. Wer das auch macht: Hier gibt es alles.

Ilis – New Born (Muse Cover) – Die Flöte ist eine nette Idee, aber der Gesang: furchtbar. Weiter.

The Vines – Ride. Einer von zwei guten Song vom zweiten Album.

Das coop-Lied. In irgendeinem Blog wurde mal ein ganzer Haufen Firmenlieder verlinkt. Manche Firmen geben ihre eigene Hymne in Auftrag, und das Ergebnis ist immer beschissen. Meist endet das in einer Blut-Schweiss-Sperma-Durchhaltehymne oder in einem „witzigen“ Polkasong. Das hier soll wohl zweiteres sein. Ich weiss nichtmal, dass es coop noch gibt. Und: Heisst das wirklich coop, ich habe immer co-opp gesprochen.

Dr. Alban – No Coke. Was für ein geiler Bass. Wirklich, ich liebe dieses Lied, alleine wegen dem Bass. Besorgt’s euch! Hat auch eine Message: „I, Dr. Alban, tell it everybody: Cocaine will blow you vain“.

B-Tight – Bums mich. Hehe, ich find’s geil. Okay, frauenverachtend blabla, aber… naja, kein aber, es ist lustig.

Wo wir grade bei Berliner Rap sind, wer sich einen schönen Nachmittag machen will, liest die Kommentare des Massiv-Verriss’s (<<< was für ein Wort) bei laut.de. Wahlweise einfach bei youtube Hip Hop-Videos suchen und da die Kommentare lesen. Unterhaltung für Stunden werden garantiert.

The Streets feat. Chris Martin – Dry your eyes. Verstehe garnicht, warum Martin die Version nicht öffentlich haben wollte, er singt bloß einmal den Refrain, und der klingt auch nicht groß besonders.

Studio Braun – Brudertwist. Studio Braun, bestehend aus Heinz Strunk, Rocko Schamoni und Jaques Palminger, sind die lustigsten Menschen der Welt. Und das ist Fakt.

The Clash – The Cool Out. Die Instrumentalversion von The Call Up. Überhaupt, The Clash. Wie kann man die nicht mögen?

Trio – Herz ist Trumpf. Eine uninspirierte Mischung aus Da Da Da und Schlager, wie jeder Trio-Song außer Da Da Da. Aber irgendwie nett. Ich lasse es immer laufen, wenn es kommt.

Man merkt, dass meine Beiträge immer kürzer werden, habe mich mal wieder irgendwo festgelesen. Ich mach erst mal Schluss, aber ein zweiter Teil wird folgen, dann mit dem besten aus der Film- und Videospielmusik.

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7 Antworten zu Live Blogging: Winamp shuffle

  1. Lucky#Slevin schreibt:

    The Clash, Feeder- und oh mein Gott, schick mir bitte Bums mich. Also nur das Lied, den Rest hab ich ja. 😀 Dein Musikgeschmack ist a-okay. Hey und, kennst du zufälligerweise das eine, gute Lied von The Vines- das *langsame*, melancholische? Ich weiß einfach nicht welches das ist und ich hab keinen Bock alles von the Vines zu laden.

    By the way, das ist eine coole Idee- liveblogging.

  2. Sebastian schreibt:

    Der Song heisst Winning Days. Das ist der andere gute Song vom zweiten Album 🙂 Du weisst ja, wo Du ihn und den Bums mich findest. Oh mein Gott, ich höre schon wieder den Blogcounter klickern.

  3. rollinger schreibt:

    ok, zusammen Musik hören können wir auch. Eben im Auto noch von „Nouvelle Vague“ Love will tear us appart gehört, auch diese Version mag ich.
    Nur nicht die von Paul Young

  4. Sebastian schreibt:

    Love will tear us apart von Paul Young halte ich für das größte Verbrechen in der Musikgeschichte 😉

  5. MuGo schreibt:

    Das größte Verbrechen in der Musikgeschichte ist es, sich von einem Betrunkenen sagen zu müssen, dass die Kaiser Chiefs neben Bloc Party das einzig hörbare von diesem ganzen England-Scheiß sind. Verreiß Maximo Park oder die Arctic Monkeys – aber nicht die einzigen guten Bands, die es in diesem Hype gibt!

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